Pflichtig oder selbstbestimmend ? Wechsel in die PKV!

Alle Jahre wieder wurde die Jahresarbeitsendgeldgrenze angehoben – so auch zu 2014.

Damit setzt die Gesetzliche Krankenversicherung den Kurs der Beitragserhöhungen ohne Mehrleistungen fort. Mittlerweile sind es durchschnittlich gute 5,9 % von Jahr zu Jahr,  gemessen an der JAEG. Auch hier wird sich die Bezahlbarkeit im Alter als Frage stellen – schon der hohen und weiter steigenden Zuzahlungen wegen. Auch die müssen einkalkuliert werden, plant man den Ruhestand als GKV-Versicherter. Was wird später noch versichert sein – schon aus dem heutigen Blickwinkel der zunehmenden Leistungsablehnungen trotz voller Kassenstände. (Gesetzlich oder Privat)

Die Überschriften in der Tagespresse, die von hohen Anpassungen in der PKV berichteten, wurden spürbar ruhiger. Ich vermute, man hat dann doch genauer recherchiert und so wie auch ich es erfuhr, festgestellt, dass eine solche Entwicklung keine Pauschalität besitzt. Vielmehr zeigen sich oft Gründe, die individuell zu werten sind. Fehlende Betreuung, der „falsche“ Anbieter oder nachträgliche Zuschläge, weil Gesundheitsangaben dann doch nicht vollständig gegeben wurden, kommen hinzu.

Wer sich die Frage nach der richtigen Krankenversicherung, also PKV oder GKV stellt, entscheidet fast immer für den Rest seines Lebens. Es geht dabei um die gesamtheitliche Planung, denn die Krankenversicherung ist nur eine der vielen Absicherung die man haben sollte / muss.

Die Wahl zwischen dem Solidaritätsprinzip mit nicht einklagbaren Leistungen auf Basis der Wirtschaftlichkeit, Notwendigkeit und Angemessenheit (???) steht dem System mit vertraglichen Leistungen nach BGB gegenüber. Das besondere Problem hier sind die Umsatzgier und die Inkompetenz vieler der dort handelnden Personen neben der oft bewusst gewählten Intransparenz der PKV Tarife. Was ist versichert und was sieht nur danach aus?

premium-circle-Kopie6 Pflichtig oder selbstbestimmend ? Wechsel in die PKV!Wer schützt uns vor den Verbraucherschützern?

Wer in der heutigen Zeit in Deutschland lebt, erfährt sehr schnell, dass der Staat vieles duldet, Verbraucherschutz nicht wirklich großgeschrieben wird. Meist fehlt es auch hier an der notwendigen Kompetenz der Entscheider, damit wir zukünftig geschützt wären. Das ist definitiv noch ein sehr langer Weg, der zu gehen ist.

Ich entschied mich für die PKV – den für mein Empfinden klar besseren Weg. Besser aber nur dann, wenn man eine inhaltliche Beratung mit sehr viel Zeit und Ruhe wahrnimmt. Die dann folgende Antragstellung hat sorgsam vorbereitet zu sein. „Mal eben“ geht hier definitiv NICHTS!

Ein Fachmakler, bevorzugt seit sehr langer Zeit auf das Risiko PKV spezialisiert, ist zu konsultieren. Auch sollten Sie zuvor nochmals im Detail die Unterschiede heraus kristallisieren – so wird es auch bei mir gemacht. Die PKV ist nicht für jeden geeignet.

Der Irrglaube vieler Vertriebler, PKV auch mal machen zu können, endet oft im Vergleich auf Basis einiger sehr weniger Parameter (eben die bekannten) gefolgt von „heiteren Tariferaten“.

Wer sich versichert kauft einen Vertrag – nicht mehr aber auch nicht weniger. Es muss nichts verbal geschönt werden. Klare Bestimmungen, rechtlich eindeutig, medizinisch stimmig, sind die richtige Grundlage der persönlichen Auswahl.

Achtung Versicherung! Bitte denken Sie immer daran.

Klare Angaben zu den Dingen, Hinweise und Tipps finden Sie im Downloadcenter. Es sind erste Informationen – keine Beratung im Sinne des „Do it yourself“, wie es der Online Vergleichsrechner anbietet. Gerade erst aktuell verglich ein Kunde vor der Beratung in einem solchen Portal und fand zwei Tarife gleicher Bewertung. Die erste Analyse zeigt dann, das die Unterschiede an Zahl 4:74 betrugen. Die berühmte Katze im Sack konnte verhindert werden, denn das kann nicht „gleich“ sein.

Frank Dietrich   

PremiumCircle Berlin

Die Sicherung biometrischer Risiken, wie in der Krankenversicherungen,  der Absicherung der Pflegebedürftigkeit und der Berufsunfähigkeitsversicherung sind vom Alter / Gesundheitszustand abhängig. Wer abwartet, riskiert die Versicherungsfähigkeit.

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