DIE PRIVATE KRANKENVERSICHERUNG

Ich freue mich, dass Sie sich für diese Thematik interessieren. Die Berichterstattung in den Medien ist voller Lücken und nicht fehlerfrei. Es geht um planbare Leistungen, Vertragsrecht und Bezahlbarkeit im Alter.

Die Unterschiede der beiden Partner im dualen Gesundheitssystem, denn ich möchte sie nicht Kontrahenten nennen, haben Sie wahrscheinlich schon aufmerksam gelesen. Wenn nicht, sie finden Sie auf meiner Homepage unter „GKV-oder PKV“.

Mindest-Kriterien und Mehr-Leistungskriterien.

Die Studie im Auftrag der politischen Parteien Bündnis 90/Die Grünen, die mit dem PremiumCircle Deutschland zur Jahreswende 2018/2019 realisiert wurde, hatte ein erschreckendes Ergebnis.

pcd Mehr zur PKVEs ging um die Mindestkriterien, Kriterien, die die gesetzliche Kasse in ihrem Versicherungsschutz hat. Der beste Anbieter erfüllte 99 %, der schlechteste 32 %. Allerdings ist der gesetzliche Versicherungsschutz volatil, sodass man davon ausgehen muss, dass es sich um eine Momentaufnahme handelt, denn die Reduzierung von Leistungen im gesetzlichen System geht weiter. Wie sieht es heute und wie in 20 Jahren aus?

2 Mehr zur PKVAddiert man die Mehr-Leistungen, die ausschließlich bei der Privaten Krankenversicherung zu finden sind hinzu, so verändert sich das Bild in der Reihenfolge der Anbieternur kaum. Meines Erachtens sind daher nur ca. 10 % der Anbieter des Marktes überhaupt einen Wechsel in die PKV wert.

Wer von den Anbietern der persönlich richtige ist, zeigt nur eine ausführliche Beratung auf Basis von realen Leistungsfällen, die den Interessenten auf Augenhöhe holen sollen, selbst entscheidungsfähig zu werden. Bis dahin kann er nur auf Basis dessen entscheiden, was ihm bekannt ist. Bei fast 1400 inhaltlichen Ausgestaltungen der Tarife eine spannende Aufgabe.

Die Fakten der letzten Jahre haben belegt, dass die gesetzliche Krankenversicherung seit fast 17 Jahren größeren Beitragsanpassungen unterworfen ist, als der Durchschnitt der privaten Anbieter. Der Durchschnitt!

Einige wenige Anbieter konnten ihre Beiträge stabil halten oder innerhalb dieser Zeit sogar senken. Es sind meist dieselben, die auch die entsprechend guten Leistungen haben, die ein Versicherter erwartet (Mindestleistungskriterien + Mehrleistungskriterien).

 

Wie steht’s zur Bezahlbarkeit im Alter?

 

Die Unbezahlbarkeit

Die pauschale Unbezahlbarkeit der Beiträge im Rentenalter, ist als Märchen politischer Parteien, ist bereits 2012 widerlegt worden. Nicht einmal 0,2 % der privat Versicherten haben im Alter die 1000 € Marke überschritten. Allerdings sieht es in der gesetzlichen Kasse für freiwillig gesetzlich Versicherte, die nicht Anrecht auf Mitgliedschaft im „Verein der Rentner in der GKV“ (KvdR.) haben, in wenigen Jahren meist anders aus. Dazu ein Zeitungsartikel, den ich begleiten durfte. Fast alle, der freiwillig gesetzlich Versicherten, die ich kennenlernte, wussten davon nichts. Staatliches Versagen zum Vorteil der gesetzlichen Krankenversicherung?

Die Beratung

Die Be­ra­tung für die Pri­va­te Kran­ken­ver­si­che­rung un­ter­schei­det sich grund­sätz­lich von de­nen, der meis­ten mei­ner Kol­le­gen. Ausschließlich werden garantierte Leistungsmerkmale, die nicht nur gut aussehen, sich gut anhören, zur Beratung herangezogen. Nach 30 Jahren fällt es mir leicht, Versicherungsdeutsch mithilfe erlebter, realer Leistungsszenarien greifbar zu machen. Sie werden erstaunt sein, wie spannend die Beratung ist!

Tagegeld/Verdienstausfall

Dieselbe vertragliche Komplexität zeigt sich auch bei der Auswahl des persönlich rich­ti­gen Tagegeldes (Verdienstausfall). Fast im­mer wird vom Vermittler der entsprechende Tarif gleich dort mit beantragt, wo die Entscheidung für die private Krankenversicherung zustande kam.

Das ist nicht zielführend. Die Kombination zweier verschiedener Versicherer verspricht oftmals sehr viel mehr Leistung. Allerdings ist zuvor zu prüfen, ob die beiden Versicherer auch zusammenpassen. Hier drohen Risiken!

Wer sich von Beratern/Vermittlenr, die mithilfe von Vergleichsrechnern tätig sind beraten lässt, sollte sich bewusst sein, dass durch Erfahrung begründete Kompetenz nicht durch die Nutzung eines solchen Moduls ersetzen lässt. Gerne lesen Sie auch meine Petition zur Forderung von Mindeststandards beim Verbraucherschutz, die bis in den Bundestag ging.

Hier ein Artikel dazu.

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