Die geburtenstarken Jahrgänge kommen ins Alter.

Dadurch steigen die Kosten immer stärker und rennen den Beitragserhöhungen in der Pflegepflichtversicherung immer schneller davon. Was man am Anfang nicht angesammelt hat, wird man hinten nicht wieder einholen können. Die Anpassungen werden weitergehen. Dennoch bleibt die Unterversorgung im Leistungsfall.

Junge Menschen können sich für einen Risikobeitrag von unter zehn Euro bei voller Leistung absichern. Die Handy Flatrate kostet mehr!

Umfangreiche Leistungen sind, wenn es dann doch mal zum Pflegefall kommt, unerlässlich. Für die, die bereits erkrankt sind, gibt es Pflegeversicherungen ohne Gesundheitsfragen, die zu mindestens einen Tropfen auf den heißen Stein bringen.

Ein Pflegefall kostet heute durchschnittlich über 200.000 €. Die Menschen werden älter und die Medizin besser, sie am Leben zu erhalten. Der Staat greift durch, nicht nur bei leiblichen Verwandten, sondern auch bei deren Partnern. Bedenkt man einen Beitrag und die, die unter sich aufteilen könnten, dem Risiko zu entgehen, reden wir von Peanuts.

Was ist zu beachten?

Die meisten Pflegebedürftigen werden zuhause gepflegt (80 %).  Die Empfehlung, die viele Vermittler geben, nur Pflegegrad 4 und 5 abzusichern ist demnach nicht korrekt. Die ambulante Pflege zuhause ist dann meist nicht mehr die Realität.

Die drei Möglichkeiten, Pflegebedürftigkeit abzusichern:

  • Pflegerente
  • Pflegekosten
  • Pflegetagegeld

das Pflegetagegeld führt den Markt meiner Empfehlung nach an. Warum? Die Rentenprodukte haben, liest man die Verträge gegenüber anderen Angeboten, sehr viele Begrenzungen und fehlende Leistungen. Meines Erachtens wurde ein Investment Produkt modelliert. Die Pflegekosten abzusichern geht im Leistungsfall nur dann, wenn man diese auch nachweisen kann. Besonders für alleinstehende, sofern sie später an Demenz erkrankten, ist das nicht zielführend. Nur das Pflegetagegeld leistet die vereinbarte Summeohne Nachweis und pünktlich zum Monatsbeginn. Das Produkt ist insbesondere für junge Familien, deren Familienplanung noch nicht abgeschlossen ist, unerlässlich.

Kommt ein Kind zur Welt und es besteht eine solche Absicherung in der Familie, so ist das Kind bereits mit der Geburt beitragsfrei versichert.

Gern möchte ich drei Anbieter empfehlen.

Die Empfehlung ersetzt keine Beratung, eine Beratung die wir gerne vereinbaren können.

  • Barmenia (Serie PM)
  • DFV           (Tarif Flex)
  • Hallesche   (OlgaFlex)

Welches der richtige Versicherungsschutz für Sie persönlich ist, findet sich nur im Kleingedruckten. die Produkte der Barmenia leisten eine fest vereinbarte Summe, entweder in jedem Pflegegrad (mit oder ohne Rückstellungen), wahlweise aber auch mit Verdopplung der vereinbarten Rente in Pflegerat 4 oder 5 (auch hier mit oder ohne Rückstellungen abschließbar).

Die Deutsche Familienversicherung ist bei diesen Bewerbern der einzige Anbieter, der in gewissen Grenzen dem Antragsteller die Möglichkeit gibt, die Zahlung je nach Pflegestufe und nach Wahl ob ambulant oder stationär, anbietet.

Bei Hallesche Denkt man anders. Die vereinbarte Rente wird ambulant nur in Pflegerat 4 oder 5 gezahlt. in den Stufen zuvor wird anteilig geleistet.

  • Pflegegrad 1:10 %
  • Pflegegrad 2:30 %
  • Pflegegrad 3:70 %

Im Pflegerat ein stationärer zahlt man 10 % von der vereinbarten Summe ab dann 100 %, egal welcher Pflegegrad vorliegt.

Das wichtigste ist und bleibt der Versicherungsvertrag. wo Herrchen Obliegenheiten, um an etwas heranzukommen, wo gibt es Begrenzungen oder was fehlt in den Leistungen gänzlich? Eine Beratung auf Basis des Kleingedruckten biete ich an. ich verlasse mich nicht aufregen Unternehmen, deren Interessen mir nicht wirklich bekannt sind, nicht auf Vergleichstools, bei denen ich nicht weißt, wer die Bestimmung gelesen hat, übersetzte und eingab. Ich selber habe bereits fast 16 Jahre gepflegt, komme aus einer Arztfamilie und bin seit 2005 auf dieses Thema spezialisiert, denn es kann jeden von uns treffen.

In der Beratung geht es um die Details, Details, die man nur dann erfährt, wenn man Bestimmung noch selber liest.

Gern vereinbaren Sie einen unverbindlichen Gesprächstermin.

Ihr Frank Dietrich Fachmakler