Gesetzlich oder privat (GKV / PKV)?

Für je­den, der ver­si­che­rungs­frei ist, stellt sich die­se Fra­ge, ob er sich ge­setz­lich oder pri­vat ver­si­chern soll.

Was passt besser? Welche Bedeutung hat die Krankenversicherung für den Einzelnen, der die Wahl hat? Wor­auf ist zu ach­ten? Man liest und hört so viel und erhält so viele „gute“ Ratschläge, meist von Kritikern, denn zufriedene Menschen haben eigentlich nie ein Mitteilungsbedürfnis.

Grundsätzlich ist die Wahl, in die private Krankenversicherung zu gehen die Entscheidung, zu jeder Zeit die Möglichkeit zu haben, an entsprechende hochwertige Versorgung und die neueste Medizin in der Behandlung zu kommen. Diese Tatsache wurde schon 2006 in einer Talkshow ausführlich erläutert. Auch ein Artikel, der damals im Tagesspiegel/der Welt erschien, dokumentiert das Problem klar und deutlich. In der gesetzlichen Kasse gibt es derzeit 84 Krankheitsbilder, die jeweils eine Behandlung als die richtige zugestanden und empfohlen bekommen haben. Wird die Behandlung nicht vertragen oder passt sie nicht, hat der Versicherte sich die notwendige Medizin, sofern möglich, privat selbst zu kaufen und bekommt diese nicht von der gesetzlichen Kasse erstattet. Also keine Leistung trotz Beitragszahlung, sofern es einmal individuell notwendig ist, eine Therapie zu verändern. Wer sich nicht 08/15 empfindet und vom Staate nicht in die Zwangsmitgliedschaft der Einheitsmedizin gedrängt wird, hat damit keine Sorglosigkeit „gebucht“. Auch das System der PKV hat neben versteckten Fußangeln und Hintertürchen ähnliche Probleme wie die PKV. Was ist eine „medizinische Notwendigkeit“? Wer beurteilt sie was macht man, wenn der Versicherer sich weigert zu zahlen?

Einige Hinweise, die sie grundsätzlich beachten sollten.

  • Berichterstattung:

Die Medien berichten im Sinne von Umsatzzahlen und die Berichterstatter wählten in der Vergangenheit, als sie noch selbstständig im Beruf tätig waren, aus Kostengründen die private Krankenversicherung und informierten sich nicht über den Vertragsinhalt, sodass Enttäuschungen  vorprogrammiert waren. Welche Art Berichterstattung wird nun also erwartet?

  • „Gute Ratschläge“:

Freunde und Bekannte können auch nur über das berichten, was sie hörten oder gelesen haben. Der Blickwinkel wird immer subjektiv sein. Eine qualitative Unterscheidung zwischen den Anbietern am Markt ist diesen Personen nicht möglich.

  • Vermittler:

Welche Art von Vermittler soll die Beratung ausüben? Neben den anderen Beteiligten Beratern des Marktes kann es nur ein spezialisierter und erfahrener Fachmakler sein, der die Beratung auf selbst gelesen und verstanden Vertragsinhalten unabhängig von Anbieter und Produkt greifbar erklärt.

Die meisten Vermittler verwechseln eine Vergleichssoftware mit beruflicher Kompetenz. Software und Ratingunternehmen verdienen ihr Geld damit, dass sie Gütesiegel und Bewertungen an Anbieter verkaufen. Es versteht sich von selbst, dass je mehr Anbieter gut aussehen, auch mehr Gütesiegel verkauft werden. Schon aus diesem Grunde haben Abbildungen oder Empfehlungen dieser Anbieter keinen inhaltlichen Nutzen für den Kunden. Signifikanz und inhaltlich komplett unterschiedliche Leistungsparameter werden gleich dargestellt. Der Dacia wird zum Rolls Royce und der Preis kann entscheiden. Später, wenn es um Leistungen geht, zeigt sich der Fehler, der Vermittler aber ist meist nicht mehr greifbar.

11 Gesetzlich oder privat versichern?Ganz ehrlich:

Die Private Krankenversicherung passt nicht zu jedem. Sie ist nicht geeignet, damit Geld zu sparen, wenn es um die Preise geht. Wir alle kennen den Preis einer Ware, der Ware Versicherungsschutz. Kennen wir aber auch ihren Wert?

Dass die Beiträge im Alter grundsätzlich unbezahlbar werden, ist gehört ins Märchenreich des Herrn Dr. Lauterbach, der im Vorstand einer Privatklinik zusätzlich Geld verdient und privat versichert ist. Der Irrglaube, man muss sich privat versichern, wenn man beihilfeberechtigt ist, dokumentiert die fachliche Inkompetenz des Herrn, wie ich meine.

Artikel zur SPD, die sich nicht an Fakten hält. Einen solchen Sachverhalt habe ich selbst dokumentiert. Der Herr schreibt einer Dame, deren Beihilfe durch den Tod ihres Mannes weggefallen ist. Der Beitrag der privaten Krankenversicherung hat sich damit fast verdreifacht. Herr Dr. Lauterbach dokumentiert, dass das ein Problem der PKV ist, obwohl die Politik diese Regularien erarbeitet hat. Wirklichkeitsverlust oder Kalkül?

Die Entscheidung:

Wenn Sie die Wahl haben, so nehmen Sie sich bitte ausreichend Zeit, die systemimmanenten Unterschiede beider Systeme wertungsfrei  kennenzulernen zu können. Wir bitten diesbezüglich eine Onlineberatung an, die auf Fakten eine Analyse des Gesundheitssystems, veröffentlicht in einer Presseerklärung im Juni 2012. das Gesundheitssystem wurde hier seziert. Die Dokumentation hat einen Wert von fast 2000 € aktuellen Buchhandel.

GKV Gesetzlich oder privat versichern?

Weitere Fakten (Auszug):

Die GKV verzeichnet seit den siebziger Jahren  eine Beitragsanpassung von 1147 % (Studie Faktencheck / Stand 2014) bei steigenden Zuzahlungen und sinkendem Leistungsniveau (Stand 2015). Elf große Gesundheitsreformen mit dem Ziel der Kostensenkung waren erfolglos. In 2017 durchbrechen wir erstmals die Marke von 800 € Beitrag.

Die aktuelle Beitragsliste mit Zusatzbeitrag finden Sie im Downloadcenter.

Dementgegen und nirgends nachzulesen passten einige Anbieter in der PKV ihre Beiträge in den letzten zehn Jahren zum Teil deutlich geringer an, als die GKV. Durchschnittliche Anpassungen (Quelle:FAZ) lagen bei 3,7 %. Es gab sogar Tarife, die man 2017 günstiger abschließen konnte als 2012, als sie eingeführt wurden. Haben Sie das gewusst.

wipk Gesetzlich oder privat versichern?1wipkkk Gesetzlich oder privat versichern?Die aktuelle Studie des  Wissenschaftlichen Institutes der PKV:

Ein Deutscher kostet jährlich durchschnittlich 3590,- € (Arztkosten). In der GKV erhält er 2024,- € und in der PKV 3090,- € (Stand 2011). Die bessere Versorgung steigt nachweislich mit zunehmendem Alter, wenn man den Arzt meist öfter benötigt. Statistiken belegen, dass bis zum Vierfachen  aufgewendet wird, Krankheit zu verhindern und zu heilen. In der gesetzlichen Krankenversicherung  ist das nicht nachvollziehbar, gegenteilig wird sogar eine Reha/Anschlussheilbehandlung zum Erhalt der Erwerbsfähigkeit gezahlt. Welcher Rentner ist erwerbsfähig?

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Frank Dietrich Fachmakler

Dazu eine Stellungnahme eines GKV-Vorstandes mit mir zusammen

Gelebte Polemik? Zwischen dem Zitat und dem Bild liegen einige Jahre, aber die Tatsachen haben sich nicht verändert.

Wirklichkeitsverlust-GKV Gesetzlich oder privat versichern?Zitat Frau Dr. Doris Pfeiffer zur Dualität der Systeme

Um diese sogenannten freiwillig Versicherten bemühen sich beide Systeme. Dadurch sind die Anbieter permanent dazu veranlasst, die Qualität ihres Angebots zu verbessern, um die potenziellen Kunden vom Vorzug des jeweiligen Systems zu überzeugen. Fiele die Konkurrenz durch das jeweils andere System fort, würde dieser Anreiz zu Leistungsverbesserungen sofort wegfallen. Das bestätigte auch die Chefin des Spitzenverbandes der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV), Doris Pfeiffer: „Ohne die Konkurrenz von Privatversicherungen wäre die Gefahr, dass der Leistungskatalog auf eine minimale Grundversorgung reduziert wird, größer. In einem Einheitssystem ließen sich die Leistungen leichter reduzieren.“ (Zitat Ende)

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