Pflegekosten-was kann ich absichern und worauf achten?

Der Pflegenotstand steht vor der Tür.

Es ist ähnlich wie mit dem Winter-unsere Politiker scheinen auch jeweils vom Winter am Jahresende überrascht zu sein. Wo kommt dieser plötzlich her?

Der Pflegenotstand, nicht erst seit gestern in den Medien diskutiert, ist in seinen weitreichenden Folgen von der Politik bei Weitem nicht ausreichend bis heute berücksichtigt worden, wenn es um Lösungen geht. Die gesetzliche Pflegeversicherung, grundsätzlich eine Teilkostenabsicherung, zahlt im Leistungsfall maximal hälftige Kosten. Was aber bleibt dem Bürger an Möglichkeiten, der dieses Risiko schlussendlich dann doch selbst versichern muss?

Generationenvertrag Pflegekosten-was kann ich absichern und worauf achten?

Wir unterscheiden folgende Formen der Absicherung:

Pflegekosten-, Pflegetagegeld oder Pflege Rentenversicherung. Die Grundsätzlichkeiten zur Unterscheidungen sind einfach erklärt:

Die Pflegekostenversicherung erstattet die tatsächlich angefallenen Kosten, die nicht von der gesetzlichen Pflege übernommen wurden. Der Versicherte  hat dazu einen Nachweis der Kosten zur Erstattung gegenüber dem Versicherer zu erbringen.

Im Pflegetagegeld versichert man einen festen Satz (Betrag), der bei Feststellung der Pflegebedürftigkeit, je nach Stufe, gezahlt wird. Eine Nachweispflicht der Kosten fällt gänzlich aus. Damit ist die Handhabung gegenüber der Pflegekostenversicherung weit einfacher für die Betroffenen.

Pflege-Rentenversicherungen gehören in den Bereich Lebensversicherung, garantieren eine Rente bei Pflegebedürftigkeit und benötigen auch keinen Nachweis der tatsächlichen Kosten. Besonders nachteilig erachte ich hier, dass wir uns im Bereich der Lebensversicherung mit allen dazugehörigen Problemen (Euro-Thematik, Mindestzins, Gewinnbeteiligung, etc.) bewegen und dass es hier, da es kein Produkt der Krankenversicherung ist, keine Kindernachversicherung gibt. Für junge Familien, für mein Empfinden damit nicht der richtige Weg.

NUR der Inhalt zählt und hat Wert

Unabhängig der Wahl der Absicherung, geht es wie immer nur und ausschließlich um den zu vereinbarenden vertraglichen Inhalt.

Viele Dinge werden versprochen, sehen im Text gut aus, leisten aber nicht derart, wie versprochen wurde. Wo sind Hintertürchen und Fußangeln in den Vertragstexten versteckt, was bleibt wirklich an Leistung im Leistungsfall übrig? Dabei geht es beginnend um Dynamik, auch im Leistungsfall, Auslandsgültigkeite, Tarifwechsel und viele Details, die zwischen Versicherung und „Spendenquittung“ unterscheiden. Für mein Empfinden sind die meisten Produkte am Markt vorbei entwickelt worden.

Viele Vermittler vergleichen auch hier die Beiträge und verlassen sich auf Werbung und lesen nicht den Vertragstext. Grundsätzlich gilt, dass nur der, der den Markt kennt, ihn vorher analysiert hat, die notwendige Analyse individuell erstellen kann und die tatsächlichen Versorgungslücken erkennt.

Es ist der einige Weg, eine nachhaltige und strategisch Absicherung zur Rückversicherung von Kosten im Alter zu finden.

Wir alle arbeiten ein Leben lang und sollten selbstverantwortlich ohne finanzielle Not in die „Erntezeit“ gehen können.

Frank Dietrich    

PremiumCircle Berlin

Die Sicherung biometrischer Risiken, wie in der Krankenversicherungen, der Berufsunfähigkeitsversicherung oder der Absicherung der Pflegebedürftigkeit ist vom Alter / Gesundheitszustand abhängig. Wer abwartet, riskiert die Versicherungsfähigkeit.

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