Die Reform vor der Reform im Gesundheitssystem

Nach der Reform ist..!

Die Reform im Gesundheitssystem, beginnend 2015, scheint in Teilen bereits vorgezogen zu werden. Ich schrieb über die steigende Zahl von Leistungsverweigerung – Kosten werden damit eingespart. Zudem steigt die Zahl der Beschwerden, wenn es um das Verhalten der Kassen gegenüber Versicherten geht, die über 6 Wochen erkrankt sind. Druck wird ausgeübt – fast 7000 Beschwerden von April 2013 bis März 2014. Anstieg 50%! Liest man dagegen die Berichte zur Zufriedenheit der Versicherten in der GKV, fragte es sich allen Ernstes, ob hier recherchiert wurde.

Es grüßt das „Alte Rom“, gemeint ist die Unterhaltung/Ablenkung des Bürgers in Zeiten der Beschlüsse, die nicht publikumswirksam sind.

Mit Beginn Juli 2014 steigt die Zahl der Medikamente, die nicht mehr Zuzahlungsbefreit sind um weitere 1800 Stück. Dabei verdient der Apotheker nicht mehr als zuvor – es ist die GKV, die auf dem Rücken der Versicherten spart, insbesonder bei de Erkrankten, die doch „schutzbedürftig“ sind. Vom Beschluss selbst war zuvor nichts zu lesen.

Das System der gesetzlichen Krankenkasse, intransparent gestaltet und so belassen, ineffizient in seiner Wirkung, wälzt erneut Kosten auf den Beitragszahler ab. Die Summe der Zuzahlung und auch deren Höhe steigen stetig – wie auch der Beitrag – Leistungen wurden z.T. gestrichen. Wie soll das weiter gehen?

Gab es nicht erst die Neuordnung bei den Medikamenten (AMNOG)? Was wurde erreicht, außer der Sicherung der Einkommen der Entscheider und der Pharmaindustrie?

Eine grundsätzliche Überlegung

Erneut stellt sich die grundsätzliche Frage, nach wessen Interessen in Deutschland beschlossen und gelenkt wird. Der Bürger kann es nicht sein. Er hat kein Recht auf Mitbestimmung in der GKV, ist dem entgegen gesetzlich verpflichtet, in der Zwangsmitgliedschaft die Beiträge pünktlich zu entrichten. Transparenz ist nicht gewollt. Therapien sind auf fest formulierte Diagnosen vorgeschrieben. Sind wir alle 08/15?

Zu Beginn des Jahres erschien in der Frankfurter Rundschau ein Artikel mit dem Titel „Ihre Aufgabe Herr Minister“. Es scheint, als sei das klanglos verhallt, denn die offensichtlichen Probleme wurden nicht einmal analysiert. Das übernahm der PremiumCircle. Ergebnisse kann man in der Studie Faktencheck nachlesen.

Man managde die Probleme, erhöhte Diäten, nun auch dynamisiert und verschob den Großteil der Kosten ab 2015 auf den Versicherten, den Wähler selbst.

Analysiert man die Reformen der letzten 30 Jahre und die weit über 100 Gesetze zur Qualitätsverbesserung und Beitragsstabilisierung in der GKV, so erinnert das Ergebnis an den Berliner BER. Gab es hier auch nur „Technische Zeichner“ als Architekten und keiner hat es geprüft?

Verantwortung wird übernommen – nicht aber in ihrer Konsequenz getragen. Beiträge direkt und indirekt steigen ständig bei sinkender Versorgung und alle schauen weg.

Dem entgegen steht die PKV – nicht stärker im Beitrag steigend als die GKV bei immer gleichem Leistungsniveau. Schulden gibt es dort keiner – subventioniert wird auch nicht. Zudem werden Rücklagen für das Alter gebildet. Davon könnte man lernen.

Wer die Vorteil der PKV frühzeitig nutzt hat auch die Möglichkeit, aus der meist mit einem Wechsel einhergehenden Beitragsersparnis weitere Rücklagen für das Alter zu bilden. Damit sind die Bezahlbarkeit und Versorgung gesichert. Nutzen Sie die Vorteile  – informieren Sie sich und prüfen Sie, ob die Möglichkeit besteht, der Bevormundung den Rücken zukehren zu können.

Erste Informationen finden Sie im Downloadcener.

Frank Dietrich   

PremiumCircle Berlin

Die Sicherung biometrischer Risiken, wie in der Krankenversicherungen, der Berufsunfähigkeitsversicherung oder der Absicherung der Pflegebedürftigkeit ist vom Alter / Gesundheitszustand abhängig. Wer abwartet, riskiert die Versicherungsfähigkeit.

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