Was eine Berufsunfähigkeitsversicherung benötigt.

Glückspiel und fachliche Wahl

Ein heute erschienener Artikel im Handelsplatz mit ähnlichem Titel zeigt meiner Meinung nach auf, dass es wohl nie wirklich ändern wird, dass Ratings, Zeitschriften, selbst ernannte Warentester und Verbraucherschützer nicht müde werden, meist selbst weit entfernt von Kompetenz und Sachlichkeit, Ratschläge an Verbraucher zu geben.

In dem Artikel im Handelsblatt berichtet die Verfasserin davon, dass im Ökotest Ausgabe März 2014 Tipps gegeben werden, die dabei helfen sollen, die richtige Berufsunfähigkeitsversicherung, die doch zwingend notwendig ist, zu finden. Empfohlen wird folgendes: Glücksspiel vermeiden, Voranfrage stellen, Bedingungen checken, Preise vergleichen, Laufzeit ausdehnen, Flexibilität einbauen, Preise beachten und Prioritäten setzen.

Aus dem Kopfschütteln nicht rauskommend, ist es schon toll, dass man darauf hingewiesen wird Glücksspiele zu vermeiden (!), dass man Bedingungen checken soll (woher die Kompetenz nehmen?), man Preiseelpreise vergleichen (Inhalte sind dauerhaft und begründen eine Leistung-Preisen eine Momentaufnahme), Flexibilität einbauen (ob man das konkretisieren könnte?), Zahlweise beachten (was kann hier entscheidend wichtig sein?) und zuletzt soll man Prioritäten setzen (wonach bewertet?).

Wer schützt uns vor selbsernannten Fachleuten?

Es ist beachtlich, dass man aus den Skandalen von Finanztest und Stiftung Warentest, wenn es um Sachlichkeit in Bewertung und Aussagen gegenüber dem Verbraucher geht, nicht lernte. Betrachtet man die Ratings und ich kann mich hier auf eine eigene Analyse vor einigen Jahren gegenüber den Aussagen von Morgen und Morgen sowie Franke & Bornberg erinnern, bei denen bis zu 110 Tarife in die erste Wahl gelangten, fragt es sich, wonach wirklich geratet wird. Die spätere Leistung einer Versicherung kann es nicht sein. Unterschiedliches wird gleichgemacht, strittiges selbst interpretiert und das nennt sich dann Vergleich zum Vorteil des Verbrauchers.

Andere konzentrieren sich auf Marktstandards (?).

Umso öfter sich eine Bestimmung findet, umso besser schneidet sie ab – vom Inhalt der Bestimmung, ganz zu schweigen. Wem hilft das?

In dem Artikel des Handelsblattes wird davon gesprochen, das Vergleiche möglichst allgemein verständlich gehalten werden sollen. Das ist grundsätzlich nicht falsch, beschränkt aber die Aussagekraft solcher Artikel, denn bei der Auswahl eines Versicherungsschutzes geht es immer und ausschließlich allein darum, zu bewerten, welche Bestimmung mit der Beantragung „eingekauft“ werden. Die Termini der deutschen Rechtsprechung sind nicht grundsätzlich eindeutig in ihrer  Auslegung. Dadurch begründet sich grundsätzlich ein Restrisiko, wenn es um den Leistungsantrag und dessen Erfolg im Sinne des Versicherten geht. Dieses Restrisiko zu mindern, ist nur dann möglich, wenn man nach fachlich kompetenter Auswahl und im Vergleich aller Bestimmung am Markt die gefunden hat, die am klarsten und deutlichsten formuliert ist, Versicherungsschutz zu definieren.

Eine solche Bewertung geht nun einmal nicht per Onlinerechner, sie geht nicht auf Basis von Empfehlung, wie ich sie gerade oben aufgezählt habe und auch nicht auf Basis eigenen Parameter, die mit der Realität der Rechtsprechung nichts zu tun haben. Verbraucherschutz beginnt hier. Das gehört verboten. Blinde sollten grundsätzlich nicht von Farbe sprechen und Berichterstatter, die von der Thematik selbst keine Ahnung haben sollten sich den Themen zuwenden, von denen sie wirklich etwas verstehen.

Nicht „mal eben“ beraten oder auswählen

Ein Vertrag zum Schutze des Verlustes der Arbeitskraft und dem damit verbundenen Einkommen ist an Komplexität kaum zu überbieten, sieht man dem gegenüber den Kaufvertrag für ein Hauses. Verklausulierungen Hintertürchen und Fußangeln sind fast nie sofort zu erkennen und damit Sache eines Fachmaklers, möglichst mit langjähriger Erfahrung. Werbung und schöne Worte versichern nicht. Von zukünftig fairem Verhalten gegenüber den Versicherten sprach gerade erst der Anbieter Swiss Life und man muss sich ernsthaft fragen, wie es denn vor diesem Versprechen gehandhabt wurde.

Wer sich ernsthaft mit Absicherung von Risiken beschäftigt, sollte solchen Lektüren grundsätzlich eine Absage erteilen. Geht es um Informationen zu den Themen, sollte man sich an mehreren Stellen informieren – bitte nur da, wo tagtäglich mit diesem Risiko auch umgegangen wird. Erste und wesentliche Informationen können Sie, frei von Werbung, Produktbewertung und Anbieter bei mir im Downloadcenter in Form eines Leitfadens downloaden. Vergleichen Sie die Inhalte, mit denen, die abgefragt werden, wenn es um online Vergleiche geht und Sie werden zweifelsfrei sehr schnell feststellen wer informiert und wer sich gut anhört.

Frank Dietrich   

PremiumCircle Berlin

Die Sicherung biometrischer Risiken, wie in der Krankenversicherungen, der Berufsunfähigkeitsversicherung oder der Absicherung der Pflegebedürftigkeit ist vom Alter / Gesundheitszustand abhängig. Wer abwartet, riskiert die Versicherungsfähigkeit.

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