„Bürgerversicherung“ in England-Teil 3

 

Eine Monopolisierung und die logische Folge

Teil 1 

Teil 2

Nach 20 min hat es dann geklappt. (AbGarScore bei 20min war 4)

Sie wurde dann sofort runter gekühlt auf 33 Grad. Ca 2 Stunden später durften wir dann zu unserer Tochter. Die Ärzte haben zu uns gesagt, dass unsere Tochter in dieser Nacht noch sterben wird oder behindert sein wird. Jeder schaut uns sehr vorwurfsvoll an. Da das Krankenhaus keine längerfristigen Kapazitäten für das Cooling hatte wurde sie noch in der gleichen Nacht in ein anderes Krankenhaus geliefert.Unbenannt "Bürgerversicherung" in England-Teil 3

Mein Mann ist mitgefahren und ich musste in dem KKH bleiben. Mir wurde versprochen dass ich gleich morgens 9:00 dahin dürfe aber auch das hat nicht geklappt. Mit viel Druck und Reden war ich dann gegen 13:00 in dem anderen KKH. Alika lag auf der ICU und wurde beatmet. Sie hat verschiedene Medikamente bekommen. Die Ärzte da waren sehr sehr nett zu uns. Die erste Nacht war kritisch-Alika hatte 2 Krämpfe. Die nächsten Nächte verliefen aber sehr gut, trotzdem wusste man nicht was mit ihr passieren wird. Sie hat das Cooling gut verkraftet. Hat relativ schnell wieder allein geatmet und auch beim Aufwärmen gab es keine Probleme. Ihre Organe haben alle gut funktioniert-keine Probleme.

Was war passiert?

Nach 2 Tagen hat sie dann meine Muttermilch durch eine Sonde bekommen. Nach 5 Tagen durfte sie in die Special Care und sie hat dann nur noch meine Muttermilch bekommen. Nach 7 Tagen durfte ich sie stillen und nach 9 Tagen durften wir nach Hause. Ein MRT wurde am 6.Tag gemacht. Laut des Arztes sind „mild scares“ im motorischen Bereich zu sehen. Er war sehr zuversichtlich und meinte, dass keine großen strukturellen Schäden zu sehen sind. Sie wird vielleicht etwas schwächer als andere Kinder sein, aber das muss auch nicht sein. Er hat uns Physio. verschrieben. Er hat nichts von einem Behinderungsgrad gesagt.

Die erste Physio hatten wir nach 8 Wochen für 1 Stunde. Angeblich war da noch alles ok und ihre Bewegungen waren altersgerecht. Nach 12 Wochen sah das dann schon anders aus. Die ersten Assymetrien sind aufgetreten. Im 4. und 5. Monat war ich in Ds und hab viel Physio gemacht. Da wurde mir immer mehr bewusst das etwas nicht stimmt mit ihr. Als ich wieder in London war, kam die Physiotherapeutin für ca. 6 Wochen 1x wöchentlich zu mir nach hause. Sie konnte mit Alika nicht umgehen, da sie sehr viel geweint hat. Hat immer nur die gleiche Übung gemacht und war genervt wenn Alika nicht so mitgemacht hat. Dann wurde mir empfohlen zum Babysport für Besondere Kinder zu kommen. Meine wöchentliche Physio wurde somit aufgehoben und ich war mit 8-12 Kindern in einem Raum und 2 Therapeuten.

Eigene Kosten

Zusätzlich haben wir noch 2x wöchentlich bobath privat finanziert und 1 x vojta wöchentlich. (kikis childrencentre-geführt von einer deutschen, die sehr kompetent ist) Die ambulante Behandlung war auch furchtbar. Wir mussten manchmal bis zu 4 Stunden im Krankenhaus warten bis wir dran kamen. Es wurde in keinster Weise über motorische Störungen gesprochen obwohl sie ganz sicher gesehen hat, dass da etwas falsch ist. Laut der Ärztin war alles gut. Sie wurde kurz abgehorcht, kurz geschaut wie sie ihr Köpfchen halten kann, auf dem Bauch liegen kann, Greifreflex und das war´s. Ich hatte das Gefühl, dass mir einfach keiner sagen wollte, was hier los ist. Ich habe dann selbst privat recherchiert, war bei verschiedenen privaten Ärzten und Neurologen. Da wurde mir das erste Mal gesagt, dass die kleine „tight“ ist in allen 4 Extremitäten. Das sie hypoton ist, Kopfkontrolle nicht altersgerecht ist usw. Da wurde auch das erste mal das Thema Spastik angesprochen. Diese Information hat mich über 240 Pfund gekostet. Ich wusste von da an, dass Alika mehr Physio brauch als nur 1x die Woche. In der Zwischenzeit habe ich mir alle Krankenakten und Maternity records von Alika und mir zukommen lassen.

Zum letzten Teil

Frank Dietrich fachmakler

Die Sicherung biometrischer Risiken, wie in der Krankenversicherungen, der Berufsunfähigkeitsversicherung oder der Absicherung der Pflegebedürftigkeit ist vom Alter / Gesundheitszustand abhängig. Wer abwartet, riskiert seine Versicherungsfähigkeit.
NEUE LEITFÄDEN IM DOWNLOADCENTER

Letzte Beiträge

Schreiben Sie einen Kommentar