Beiträge steigen in der Gesetzlichen Krankenversicherung

Und wieder geht es aufwärts

Es ist noch nicht lange her, als Dr. K. Lauterbach prognostizierte, dass die PKV Beiträge explodieren würden. Nun wird ähnliches in der GKV bekannt. Der Münchner Gesundheitsökonom Prof. Günter Neubauer schätzt den durchschnittlichen Beitragssatz in 2017 auf 16 %. Betrachtet man die Beitragssteigerungen der GKV über 30 Jahre, gemessen an der JAE, so wird deutlich, dass der Beitrag durchschnittlich von Jahr zu Jahr um 5,9 % steigt. Es gibt kaum Tarife in der PKV, die auch so stark stiegen. Betrachtet man dann noch die Zuzahlungen und Selbstbeteiligung der GKV, so fragt man sich, wozu es Reformen gab, denn verbessert wurde nichts in den letzten Jahren. In welcher Welt lebt der Herr Dr. denn? Es ist sicherlich eine ideologische Welt, eine Welt des gleich machen’s unter einem beängstigend Verlust der Wahrnehmung der Wirklichkeit, wie ich meine.

Klartext

Der bekannt Gesundheitsexperte Dr. Drabinski, der mit PremiumCircle Deutschland sich den Gesundheitssystem analytisch nährte, geht von 17 % aus. In 2012 wurde die erste Analyse bekannt. Das Anpassungspotenzial ist noch weit Größer, wenn man die Kosten und die zu erwartenden Kosten der nächsten Jahre auf die Beiträge umlegen möchte.

Weiter Interviews zum Thema finden Sie hier. Es ist nicht unmöglich, etwas zur Sicherung und Steigerung der Leistungsfähigkeit der Krankenversicherungssysteme in Deutschland zu realisieren – man müsste es “nur“ einmal wirklich wollen. Beitragsanpassungspotenzial in der GKV geht bis zu 40%. Hier die Interviews des Herrn Claus-Dieter Gorr zum Thema.

Interview im Spiegel

Frank Dietrich   

PremiumCircle Berlin

Die Sicherung biometrischer Risiken, wie in der Krankenversicherungen, der Berufsunfähigkeitsversicherung oder der Absicherung der Pflegebedürftigkeit ist vom Alter / Gesundheitszustand abhängig. Warten Sie nicht – informieren Sie sich – 2014 ist schnell da und wieder ist man älter.

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