Beitragserhöhungen flexibler gestalten – der PKV-Verband fordert.

Das Thema Preisanstieg ist nicht aus den Schlagzeilen wegzudenken.

Egal, um welches Gut es sich handelt. Interessanterweise wird hier lediglich über die Anpassungen der PKV berichtet, die eine Bürgerversicherung dadurch fördern.

Betrachtet man, dass inzwischen wissenschaftlich nachgewiesen ist, dass die gesetzliche Kasse seit 1970 über 1140 % anpasste, ist das nicht wirklich erklärbar.

In jeder Beitragskalkulation einer Krankenversicherung gibt es den so genannten auslösenden Faktor, meist bei 5 % gelegen. Übersteigen die ausgezahlten Leistungen die Beiträge in diesem Maße, so wird angepasst. Im Extremfall kann es vorkommen, dass dieser Faktor über Jahre nicht erreicht wird, obwohl ein gewisses Anpassungspotenzial vorhanden ist.

Wird er dann schlussendlich erreicht, kann es zu Beitragssprüngen kommen. In der Politik sind diese Dinge nicht über einen solchen Faktor geregelt, sondern werden geschlossen und bestimmt. Eine Vergleichbarkeit ist hier nicht zu finden.

Auch bleibt es,

zu beachten, wie denn der Forderung, der für die zukünftig höheren Pflegeleistungen ins Leben gerufen wurde und kapitalisieren wirkt, sich bei diesen Zinsproblemen entwickeln wird.

Die aktuelle Wirtschaftslage und die geringen Zinsen lassen zukünftig schnellere Steigerung erwarten, weil am Kapitalmarkt nicht genug an Gewinnen erzielt werden kann, dieser Verteuerung entgegenzuwirken. Das Schreckgespenst der Bürgerversicherung könnte dadurch neue Nahrung erhalten und von der Tatsache ablenken, dass eine Monopolisierung im Gesundheitssystem die Qualität definitiv nicht fördern wird. Betrachtet man andere Länder, die diese Monopolisierung bereits durchführten, wurde auch die Versorgung der Bevölkerung nicht verbessert.

Wir haben eines der besten Systeme zur Versorgung von Erkrankten auf dieser Welt. Wir sollten es um jeden Preis erhalten. Die nachhaltigste Lösung in meinen Augen ist die, dass man das Bewusstsein schärft, welche Zusammenhänge zwischen Ernährung und Bewegung herrschen. Krankheiten von vornherein verhindern das gehört in die Schule als Lehrstoff.
Auf diesem Wege würden Systeme finanziell entlastet werden.

Frank Dietrich

PremiumCircle Berlin

Interview zur beruflichen Überzeugung * Interview zur Berufsunfähigkeit

 

 

 

 

Schreiben Sie einen Kommentar

Kontaktieren Sie mich

Ich stehe gerne für Ihre Fragen bereit und helfe Ihnen!

Nicht lesbar? captcha txt