Ich werde nicht berufsunfähig. Ich brauche das nicht!

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung macht doch keinen Sinn!

Die Aussagen, die man immer wieder am Markt zu hören bekommt, sind nicht nur überaltert und dumm, sondern basieren meist auf vollkommen falschen Vorstellungen und schlicht der Unkenntnis der Realität.

Der Makler, der sich als Sachwalter seines Kunden zu verstehen hat, diesem sein Wissen zur Verfügung stellen soll, um Schaden für ihn zu verhindern, sollte nicht die Flucht ergreifen, wenn es darum geht, Informationen an den Verbraucher weiterzugeben, denn nur an diesen fehlt es.

Nichts ist leichter, als Berufsunfähigkeitsversicherung anzubieten.

Klären Sie auf – nicht wegrennen!

Falsche Vorstellungen leiten den Verbraucher in seiner Entscheidung. Der Totalschaden wird als Leistungsgrundlage vermutet. Der Vermittler/Berater hat in erster Linie aufzuklären. Ein Kunde kann zum Zeitpunkt der Entscheidung nur das beurteilen, was ihm bekannt ist.

unben Ich werde nicht berufsunfähig. Ich brauche das nicht!Fragen Sie doch einfach mal nach:

Was glauben Sie, was geschehen müsste, dass sie berufsunfähig werden?

Fast immer und unisono kommt eine Antwort dieser Art:

„Das ergibt doch alles keinen Sinn. Bis ich den Kopf unterm Arm trage, muss sehr viel geschehen. Also benötige ich keine Berufsunfähigkeitsversicherung.

Logisch, oder?

Niemand würde ein Auto versichern, wenn die Versicherung nur bei Totalschaden greift (Bsp.: Erwerbsunfähigkeitsversicherung). Jeder aber würde sein Auto versichern, wenn auch kleinere Schäden Leistungen begründen. Also klären Sie auf. Es geht um 50 % Minderung, nicht um 100%. Wir sind in der privaten Absicherung, nicht beim Staat.

Die staatliche erhoffte Hilfe in Form einer Erwerbsunfähigkeitsrente ist der vermutete Totalschaden des Verbrauchers in der Berufsunfähigkeitsversicherung. „Keinerlei Tätigkeit mit einer Dauer von unter 3 Stunden„ ! 42 % der Anträge werden derzeit abgelehnt und der Stapel, der noch nicht bearbeiteten steigt, von Jahr zu Jahr weiter an. Das Prinzip Hoffnung bleibt zurück  – meist bleibt es auch dabei! Insbesondere dann, wenn niemand aufklärt. Was gibt es leichteres, für die, die Kfz versichern, den Kunden genau in diesem Moment auf seinen Vorstellungen anzusprechen?

Klarstellung und Verantwortungsbewusstsein.

aa Ich werde nicht berufsunfähig. Ich brauche das nicht!

Vielen Dank G. Kemnitz – auf den Punkt gebracht!

Zur Berufsunfähigkeitsversicherung gibt es keine Alternative.

Es gibt Ausschnittsdeckungen, die erst dann ihre Berechtigung im Angebot finden, wenn die Möglichkeiten ausgeschöpft sind, die Berufsunfähigkeitsversicherung zu vereinbaren. Als ausgeschöpft sehe ich die Möglichkeiten erst dann, wenn ein angebotener Leistungsausschluss nicht mehr überprüfbar ist und in Bezug auf die Tätigkeit auch die größte Wahrscheinlichkeit darstellt, berufsunfähig zu werden. Hier entscheidet der Einzelfall, nicht der Vermittler allein in seiner persönlichen Vorstellung gegenüber dem Kunden. Den Kunden aufklären und dann nachfragen. Einen anderen Weg gibt es nicht.

Auch könnte ein sehr hoher Beitrag gegenüber dem Einkommen des Interessenten ein Grund sein, eine Ausschnittsdeckung zu bevorzugen. Vermittler, die vorher schon glauben, die Berufsunfähigkeitsversicherung sei nichts für ihren Kunden, aus welchen Gründen auch immer, sollten sich mal ihre Verantwortung überlegen, wenn er sie dann doch akzeptiert hätte aber nicht bekam. Entscheiden Sie niemals für ihren Kunden, denn Sie werden überrascht sein, dieser reagiert, ist der erstmal fachlich informiert. ich habe es nicht nur einmal erlebt. Als der Kunde das Risiko endlich begriffen hatte, welches er bis dahin nicht absichern wollte, war er sofort bereit diverse Konsumgüter zurückzustellen.

Eine Begründung darin zu sehen, auf „alternative“ Produkte  verstärkt zuzugreifen, weil die Leistungsregulierung in der Berufsunfähigkeit nicht greifbar ist, steht der Tatsache gegenüber, dass sie es bei den anderen Produkten auch nicht ist.

Vom Regen in die Traufe zu vermitteln, sollte nicht die Leitlinie der beruflichen Wahrnehmung sein. Mal nachdenken! Wir reden hier von einer die Existenz absichernden Versicherung, die keinerlei Alternativen hat und sofern sie fehlt, nicht nur den Versicherten und sein soziales Umfeld bis hin zum sozialen Status belastet, sondern schlussendlich auch die Gesellschaft und die sozialen Systeme und damit uns alle. Ich möchte schon fast und polemisch unterlassener Hilfeleistung sprechen.

Der intransparenten und selbstherrlichen Leistungsprüfung sollte man entgegentreten. Man sollte solche Versicherer outen und in die Öffentlichkeit ziehen. Behaupten Sie doch so oft gegensätzliches zu offensichtlichem, haben aber zuvor über Jahre auf die pünktliche Beitragszahlung bestanden diese auch erhalten. Aussagen wie zum Beispiel, es dauert hier ein bisschen länger, wenn der Vorgang bereits drei Jahre in der Leistungsprüfung ist, sollten den Versicherer Geld kosten. Politiker, die sich in der Öffentlichkeit dazu verpflichten, dieses zu verbessern und nach Jahren keine Tätigkeiten nachweisen können, sollten ihr Amt verlieren. Wir sind hier nicht in der Sesamstraße. Hier finden Sie zwei Berichte, solche Absurditäten:

Mein geschätzter Kollege Herr Kemnitz, dem ich für die Verwendung dieser Grafik danke, belegt eindeutig, wo der Bedarf des Verbrauchers liegt. Geht es deutlicher? Ich denke xxxxxxxx Ich werde nicht berufsunfähig. Ich brauche das nicht!nicht. Eine Erwerbsunfähigkeitsversicherung anzubieten halte ich für absurd. Grundfähigkeitsversicherungen und Multirispolicen, wie auch Dread Diease haben alle ein Regulativ: Den Vermittler.

Welcher Vermittler ist in der Lage, einen Rat dahingehend zu geben, welcher Versicherer gegen „Schwere Krankheiten“ die am besten definierten Diagnosen hat, damit der Kunde im Leistungsfall auch Geld bekommt? Bei allen anderen Absicherungen, lesen Sie doch einfach mal die Arztanordnungsklausel, wobei wir uns erst einmal einig sind, dass ein Arzt nichts anordnen kann, schon gar nicht dir der Gesellschaft. Sicherlich werden Sie in vielen Fällen die alten Formulierung der Berufsunfähigkeit vorfinden. „Paste und Copy?“ In diesen Angeboten befinden sich fast immer mehr unklare Bestimmungen Begriffe als noch vor Jahren in der Berufsunfähigkeitsversicherung. Schon aus diesem Grunde sind viele Produkte in meinen Augen ihr Geld nicht wert.

Nutzen Sie Ihren eigenen Verstand, fragen und informieren Sie ihren Kunden, bevor Sie eine Entscheidung treffen. ersteinmal informiert beginnt der Kunde meist die Prioritäten neu zu setzen und sein Konsum im Sinne einer Absicherung nach hinten zu stellen. Geben Sie ihm die Möglichkeit der Beurteilung und vertrauen Sie nicht auf Empfehlungen anderer Marktteilnehmer die für Ihre Beratung nicht haften werden.

Ihr Frank Dietrich Fachmakler

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