Dokumentationspflicht – Dokumentationsverzicht: Pflege

Dokumentationspflicht – Dokumentationsverzicht: Pflege

Weitere Veränderung im der Pflege sind geplant. So der Konsens einer Pressemitteilung mit dem Titel „Entbürokratisierung in der Pflege kommt“. Ich persönlich denke, dass es zum Nachteil der Pflegebedürftigen werden wird.

Was ist geplant? Der GKV-Spitzenverband hat gemeinsam mit den Verbänden der Pflegekassen, des Medizinischen Dienstes, den Trägerverbänden, den Pflegeeinrichtungen und der Bundesarbeitsgemeinschaft der über örtlichen Träger der Sozialhilfe sowie der Interessenverbände der Pflegebedürftigen die Umsetzung eines Projektes beschlossen.

Die die pflegebegleitende Dokumentation soll deutlich reduziert werden. Bedenken wir warum diese Dokumentation eingeführt wurde und welche Schlagzeilen wir in letzten Jahren zur Qualität von Pflegeeinrichtungen lesen mussten, stellt sich die Frage, ob das wirklich die richtige Stellschraube zur Minderung der Kosten sein kann.

Nur, was dokumentiert wird/ist, ist ein Beleg für geleistete Arbeit – hier die Pflege und deren Qualität in der Realität. Wird diese nun ausgedünnt, so wird es zunehmend Bereiche geben, in den diese Qualität nicht belegt werden kann und weitere Einsparung, möglicherweise aufgrund von Unterlassungen, wieder möglich werden. Erinnern wir uns an fixierte und residierte Patienten, denn es war billiger diesen Weg zu wählen, als wirklich zu pflegen und zu betreuen.

Betrachtet man alleine, wer zusammenkommen musste, einen solchen Beschluss zu fassen, stellt sich doch die Frage, ob nicht hier, also im Rahmen der Gremien und der Bürokratie an sich, Einsparungen möglich sind. Immerhin wird von Entbürokratisierung gesprochen, nicht von Minderung der nachweislichen Qualität der Pflege gegenüber von Betroffenen. Es ist wie in der Gesetzlichen Krankenversicherung.

Wenn man nicht mehr weiter weiß, bildet man nen Arbeitskreis

Behörden werden geschaffen, Gelder werden vernichtet und der eigentliche Zweck der Krankenversicherung damit immer weiter infrage gestellt.Ich denke auch an dieser Stelle, dass der Pflegebedürftige, ähnlich wie in der Gesetzlichen Krankenversicherung nur noch Mittel zum Zweck des Kompetenzgerangels und der intransparenten Geldflüsse des Systems selbst ist. Es geht um den selbst Erhalt der Bürokratie, nicht deren Abschaffung. Es geht um das auskommen derer, die dort tätig sind. Immer mehr Geld wird benötigt und auch ins System gepumpt – wo aber bleiben die nachhaltigen Verbesserung der Qualität, von denen berichtet wird?

Ihre Agenda, lieber Leser sollte die Sicherung ihres Lebensabends sein. Sicherlich ist auch Ihnen bekannt, dass die Pflegepflichtversicherung nur maximal die Hälfte der anfallenden Kosten bei Pflegebedürftigkeit zahlt. Die andere Hälfte liegt im Betrag sehr schnell weit über 1000-1500 €. Der Glaube, von der Familie gepflegt zu werden läuft dem Wunsch entgegen, dass die Kinder eine eigene Karriere machen können/sollen. Der Glaube es selbst finanzieren zu können, ist ein Irrglaube. Sehr schnell können die Kosten der Pflege, denn wir leben jährlich statistisch ein bisschen länger, eine sechsstellige Summe erreichen. Das Risiko lässt sich absichern – für weit Weniger als solche Summen.

Informieren sich und urteilen Sie dann. Es geht um ihren Lebens Ernst – die Erntezeit im Leben, die man doch genießen können sollte. Erste Informationen finden Sie in Form eines Leitfadens bei mir im Downloadcenter.

Frank Dietrich   

Die Sicherung biometrischer Risiken, wie in der Krankenversicherungen, der Berufsunfähigkeitsversicherung oder der Absicherung der Pflegebedürftigkeit ist vom Alter / Gesundheitszustand abhängig. Wer abwartet, riskiert die Versicherungsfähigkeit.

NEUE LEITFÄDEN IM DOWNLOADCENTER

 

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