Tagegeld – zahlt immer bei Krankheit?

Definitiv nicht!

Wer noch immer daran glaubt, dass eine Tagegeldversicherung immer gezahlt wird, nur weil eine Erkrankung vorliegt, die eine vorübergehende Arbeitsunfähigkeit begründet der irrt. Auch hier gibt es Unterscheide in den Vertragsinhalten. Nicht selten finden sich Bestimmungen, die solche Zahlungen einschränken, obwohl vom selben Anbieter zeitgleich die Kosten des Arztes gezahlt werden. Lesen Sie doch mal die Wohnortklausel und natürlich auch die anderen Bestimmungen die sie meist nicht erfuhren, weil der Antrag zum Tagegeld dem der Krankenversicherung folgte. Oder gehören Sie zu den wenigen Kunden, die auch hier gesondert beraten wurden und ggf. das Tagegeld an anderer Stelle absicherten, denn die PKV? Wurde, wenn dem so ist, auf den Verzicht auf das ordentliche Kündigungsrecht geachtet?

Viele Fragen zum Thema, Frage, die belegen, ob Sie wirklich versichert sind oder „nur“ Beitrag entrichten. Es ist wie in der PKV. Wer Privat versichert ist, ist meist noch lange nicht Privatpatient.

Zum Tagegeld (grundsätzlich):

Tagegeldversicherung, auch Verdienstausfallversicherung  genannt, soll bei Krankheit oder Unfall mit gefolgter vorübergehender Arbeitsunfähigkeit den Verdienst, also das Einkommen, ersetzen. Angestellte erhalten i.d.R. bis 6 Wochen vom Arbeitgeber der Lohn noch gezahlt – dann wird das Sache der Krankenversicherung. Selbständige und Freiberufler, ohne die Lohnfortzahlungen, können andere Zeitpunkte wählen, die zur Auszahlung bestimmt sein sollen.

In der GKV gilt als grundsätzlich versichert: 70 Prozent des Bruttogehalts. In der PKV sind z.T. andere Bestimmungen maßgebend, meist aber in diesem Rahmen.

Bezieher von Arbeitslosengeld I erhalten Krankengeld in Höhe der zuletzt bezogenen Leistung und freiwillig versicherte Selbstständige könnten beim Abschluss ihrer Versicherung wählen, ob sie Krankengeld erhalten wollten. Dies erhöht den Beitrag nochmals.premium-circle-Kopie6 Tagegeld – zahlt immer bei Krankheit?

Ein Versicherter kann innerhalb von drei Jahren bis zu 78 Wochen Krankengeld erhalten. Das gilt für jede Krankheit einzeln.
Nach ähnlichen Richtlinien erhalten auch privat Versicherte ihr Krankengeld. Die Erstattung kann bis zu 100 Prozent des Nettoverdienstes ersetzen.

Meist wird der Durchschnittsverdienst der vergangenen zwölf Monate vor Krankheitsbeginn zugrunde gelegt, das zu berechnen.

Auch endet der Anspruch nicht nach 78 Wochen, sondern könne unter Umständen bis zum tatsächlichen Ende der Erkrankung weitergezahlt werden – wobei auch die Tatsache der Berufsunfähigkeit hier zu berücksichtige ist. Diese würde den Tagegeldversicherer von der Zahlung befreien, wie auch bei eingetretener Pflegebedüftigkeit.

Sowohl bei der GKV aber auch der PKV ist auf den lückenlosen Nachweis der Arbeitsunfähigkeit zu achten.

Eine Besonderheit habe Menschen, die zu Lebzeiten Organe spendeten. Sie erhalten mehr Tagegeld.

Leider und es mehr sich, verweigern die Kassen oftmals Leistungen. Hundertausende der Versicherten erhielten einen negativen Entscheid in 2012 wenn es u Reha Maßnahmen Hilfsmittel oder eben Tagegeld ging (Quelle: MDK)

In der PKV Tariflandschaft für Tagegeld wird sehr vieles angeboten, was nicht den Erwartungen entspricht. Ein inhaltlicher Vergleich lohnt nicht nur – er ist zwingend notwendig, wenn man wirklich mit einer Absicherung rechen können möchte. Wird aus der vorübergehenden Arbeitsunfähigkeit eine Berufsunfähigkeit, so bin ich gern behilflich, den Antrag fachlich zur Rentenzahlung zu begleiten. Sicherlich wurde auch diese Absicherung sorgfältig und über den Vertragsinhalt, klar und deutlich formuliert, gewählt.

Frank Dietrich

Schreiben Sie einen Kommentar

Kontaktieren Sie mich

Ich stehe gerne für Ihre Fragen bereit und helfe Ihnen!

Nicht lesbar? captcha txt