Vom Überschuss zum Milliardenminus. GKV Beiträge steigen

Wirtschaften in der Solidarität

Gerade erst kritisierte die Vorstandsvorsitzende des GKV-Spitzenverbandes Dr. Doris Pfeiffer die private Kraneknversicherung, die sie nicht für tragfähig und zukunftsfähig hält. Zur gleichen Zeit warnte sie vor höheren Zusatzbeiträgen in der gesetzlichen Kasse auf Rücken der Versicherten. Ein weiterer Anstieg in den nächsten Jahren bis auf knapp 2 % von derzeit durchschnittlich 0,8 %, sieht sie als gegeben an.

Seit den siebziger Jahren hat die gesetzliche Kasse 11 große Reformen und mehrere 100 gesetzliche Bestimmungen erlebt, die den Beitragsanstieg mindern sollten.

Die Folge waren in Summe Beitragsanpassungen von 1140 % bei steigenden Zuzahlungen, zusätzlichen Begrenzungen von Leistungen bis hin zum Wegfall einzelner Bestandteile des Versicherungsschutzes. Versicherungsfremde Leistungen wie Beitragsrückerstattungen, die man  aus der privaten Krankenversicherung kennt und hohe Kosten in der Verwaltung waren mit die Verursacher.

Jedes Jahr wieder wurden Milliarden in das gesetzliche System gepumpt. Dieses System hat sich noch nie selbst getragen und verliert ständig Leistung.

Die Behauptung, die private Krankenversicherung sei im Alter grundsätzlich unbezahlbar, hat sich als Märchen herausgestellt. Nicht einmal jeder sechste zahlt über 500 €, das aber bei garantierten immer gleich bleibenden Leistungen, die dem Versicherten erlauben, Kosten und damit den Alltag zu planen. Was wird „morgen“ noch in der GKV versichert sein? Immer mehr wird der Versichert selbst zu ragen haben.

Es gibt eine Gesellschaft die mit dem Werbespruch wirbt:

privat versicherte werden die Verlierer sein. Ich persönlich denke, dass fehlende Leistungen den Verlierer bereits heute definieren und das ist nicht der Versicherte in der privaten Krankenversicherung.

Die Kassenbeiträge werden weiter steigen, die Versorgung wird nicht besser werden. Das Problem der Beitragssteigerungen wurde wieder nicht gelöst – es wurde politisch gemanged. Ob das Bürogebäude des Spitzenverbandes in Berlin Mitte schon bezogen ist?

Gäbe es keine Steuerzuschüsse, die übrigens auch von Versicherten in der privaten Krankenversicherung gezahlt werden, gäbe es das System der gesetzlichen Krankenversicherung schon lange nicht mehr.

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Es gab wohl kaum einen Zeitpunkt, der empfehlenswerter ist, sich mit den Inhalten der privaten Krankenversicherung zu befassen. Der frühe Einstieg in die private Krankenversicherung lässt in der Regel Beitragsteile frei werden, die als freiwillig versichert einer gesetzlich zu zahlen gewesen wären . Die Versorgung ist individuell gestaltbar und über die Laufzeit garantiert.

Freie Beitragsteile können für später sinnvoll angelegt werden oder auch dazu genutzt werden, weitere Risiken, die das soziale Netz die Menschen in Deutschland Absicherung selbst überlässt, gemeint ist insbesondere die Berufsunfähigkeitsversicherung, abzusichern.

Für alle die nicht privat versicherbar sind, weil das politisch so gewollt ist, gibt es auch andere Möglichkeiten. Das so genannte Kostenerstattungsprinzip, welches gesetzlich Versicherte zu Privatpatienten macht. Gern informiere ich Sie zu diesem Thema.

Frank Dietrich Fachmakler

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