PKV – die Auswahl treffe ich selber!

Rat oder eigenes Verständnis?

Schuster, bleib bei deinen Leisten! Ich denke, jedem ist dieses Sprichwort bekannt und jeder verstößt regelmäßig dagegen.

Solange es noch immer Ratings gibt, deren Parameter eher unklar, definitiv aber ein Konglomerat von Einflussgrößen sind, die mit Vertragsinhalten nichts zu tun haben, werden viele Verbraucher der Meinung sein, selbst dazu in der Lage zu sein, ihren Versicherungsschutz zu suchen und zu finden.

Mutig oder vermögend? Eine der beiden Eigenschaften – besser beide, sollten vorliegen, das wirklich zu versuchen und zu realisieren. Gerade heute liest man in der Presse von einer Bewertung der PKV-Anbieter auf Basis von Fairness. Ich denke nur das, wo vertragliche Unklarheiten herrschen, ist Fairness notwendig.

Ein Beispiel

Wüssten Sie, welche der sich am Markt befindenden elektrischen Zahnbürsten am besten für Ihren Bedarf geeignet ist? Nein!?

Ich denke, ich muss hier nicht weiter ausführen, dass man nur das zum Zeitpunkt einer Entscheidung heranziehen kann, was zu diesem Zeitpunkt auch wirklich bekannt ist. Wussten Sie, dass der weit größte Teil der PKV-Tarife am Markt Lücken in der umfassenden Leistungsgestaltung gegenüber der gesetzlichen Kasse hat. Seit Mitte 2012 ist das „aktenkundig“. Eine Pressemitteilung in Berlin war der Zeitpunkt der Umorientierung vom Irrglauben, dass die PKV grundsätzlich die bessere Lösung darstellen würde, Kosten zu versichern.

Wo sind die Hintertürchen und wo sind die Fußangeln im Vertragstext versteckt? Was gibt es zu beachten, damit der Versicherungsschutz auch morgen noch wirklich versichert? Welche Dinge sehen gut aus und welche Dinge leisten tatsächlich, wenn es darauf ankommt?

Gerade erlebte ich ganz aktuell, dass eine medizinische Koryphäe  mitten in der Beratung abbrach, weil er nicht glauben konnte, was er sich selbst als Versicherungsschutz für sich und seine Familie aussuchte.

Für die eher bequemen Leser meines Artikels habe ich eine „Checkliste“ zum Thema PKV im Downloadcenter hinterlegt.

Für die, denen die finanzielle Sicherheit bei Unfall oder Krankheit sehr wichtig ist, finden sich mehr Information in Form eines Leitfadens an selber Stelle.

Beides ersetzt keine Beratung – beides zeigt lediglich auf, was wahrscheinlich vergessen wurde.

Wer hat beraten?

Auch dafür finden Sie eine Checkliste, denn noch immer werden alle Vermittler in einen Topf geworfen. Wenn wir schon den mit schlechtesten Ruf in der Gesellschaft haben, sollte man unterscheiden, welchen Status sein Gegenüber hat. Die statistischen Erhebung beziehen sich auf Versicherungsvertreter, nicht Fachmakler! Denken Sie einmal über Beratungshaftung nach. Wer hat diese – wer nicht wirklich?

Ich wünschen eine gute und gesunde Zeit und bitte Sie, sich Zeit für die wesentlichen Dinge im Leben zu nehmen. Sichern Sie vorausschauend, was Sie erreicht haben, auch bei Krankheit / Unfall oder dem Verlust der Arbeitskraft. Bitte bedenken Sie, dass wir alle immer nur das beurteilen können, was wir zum Zeitpunkt der Beurteilung auch kennen.

Ihr Fachmakler Frank Dietrich

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