Das duale Gesundheitssystem:

 

Konkurrenz erhält Qualität. Deshalb ist das duale System besonders wichtig. Ein freies Wahlrechts zwischen den Systemen wäre begrüßenswert, würde den Wettbewerb verstärken. Das Gesetz bestimmt, wer welche Möglichkeiten hat und nimmt dabei in Kauf, Personengruppen schlechter medizinisch zu versorgen, als es möglich ist. Die pauschal hohen Beiträge im Alter sind bereits durch eine Studie in 2012 wissenschaftlich widerlegt worden. Unbestritten gibt es Versicherer, die man sich im Alter nicht leisten kann. Eine gute und sorgfältige Wahl hingegen sichert nicht nur die umfassende spätere Versorgung sondern auch die Bezahlbarkeit.

Für versicherungsfreie stellt sich die grundsätzliche Frage gesetzlich oder privat? Das soll das Thema dieser Seite sein. Alle Angaben können belegt werden in  und detailliertder belegt Beratung belegt.

Faktencheck zu den Systeme (Auszug)

Die gesetzliche Kasse verzeichnet einem Beitragsanstieg von 1770,28 % seit 1970 (ohne Zusatzbeitrag/Pflege). Durchschnittlich 5 % Steigerung, schwindene Leistungen und steigenden Zuzahlungen bei zunehmender steuerliche Finanzierung begleiten die Geschichte der Pflichtversicherung. Aktuell geht man davon aus, das trotz steuerlicher

Förderung 7 in Höhe von Mrd. bei fast gleicher Zahl von Versicherten ein historischer Beitragsprung kommt. In diesem Jahr wäre er nötig gewesen aber es ist ein Wahljahr. Die Beiträge im privaten System steigen auch, bei vielen Anbietern aber auch zeitgleich die Leistungen.

Die Beiträge in der privaten Krankenversicherung steigen seit über 10 Jahren langsamer an, als in der gesetzlichen Krankenversicherung. Was später noch versichert sein wird und zu welchen Beitrag ist reine Spekulation. Der Großteil der steuerlichen Finanzierung wird nicht für Leistungen im Sinne von Heilung und Linderung ausgeben, sondern für den Wettbewerb der Kassen untereinander. Die am 12. 06. 2012 vorgestellte Studie der PremiumCircle Deutschland GmbH in Zusammenarbeit mit dem Institut für Mikrodaten-Analyse belegte, dass maximal 0,2 % der privat Versicherten im Alter einen Beitrag von über 1000 € haben. Der Hauptteil der Versicherten zahlt ab dem 50. Lebensjahr durchschnittlich 500-600 € Beitrag. Der Zukunftskreis Gesundheit (2014) analysierte das gesetzliche System mit erschreckenden Ergebnissen. Freiwillig gesetzlich Versicherte, die nicht im KVdR sind, müssen höhere Beiträge in der gesetzlichen Kasse fürchten. Leider ist es niemanden bekannt.

Die Bundestagsparteien Bündnis 90 / die Grünen beauftragten die PremiumCircle Deutschland GmbH in 2018 mit einer weiteren Studie. Aufgabe war es, private Anbieter mit der gesetzlichen Kasse im Sinne von Qualität und Leistung gegenüberzustellen. Man definierte 100 Mindestleistungskriterien als wären diese vertraglich garantiert. Die daraus resultierende „Schablone“ legte man über die jeweils besten Tarifwerke der einzelnen Anbieter.

Nicht einer der Anbieter hatte sie alle im Vertrag. Es waer eine Momentaufnahme, denn seitdem sind weiter Leistung reduziert worden.  Mehrleistungskriterien, der gesetzlichen Kasse unbekannt, wurden in der zweiten Analyse mit den Mindestleistungen zusammen betrachtet, deren Zahl seitdem weiter gewachsen ist. Die gesetzliche Kasse rutschte auf Platz 30 von 33, ist demnach fast das Schlusslicht! Die Studie erschien im November des Jahres und ist heute noch im Handel zu erhalten.

Das Leistungsdelta der Mindestleistungskriterien in den Tarifen der privaten Krankenversicherer erstreckte sich von 35-99 %. Man entschied sich, nicht mehr von der privaten Krankenversicherung zu sprechen, sondern von den privaten Krankenversicherern. Die folgende Berichterstattung war polemisch und dumm, denn man behauptete, die gesetzliche Kasse sei besser als das private System und lenkte damit von den Mehrleistungskriterien und der Gesamtbetrachtung ab. Die zum Ansatz gebrachten gesetzlichen Leistungen sind nicht garantiert und die Mehrleistungen einfach in der Bewertung wegzulassen, zeugt von Inkompetenz und der Weitergabe falscher Informationen. Gestzlicher Versicherungsschutz ist volatil. Diese Menschen schreien am lautesten, wenn es um die Bürgerversicherung geht, haben sie doch nichts verstanden.

In beiden Analysen fanden sich immer wieder dieselben privaten Anbieter im leistungsstarken Bereich abgebildet. Alle anderen Anbieter haben nachweislich weniger an Leistungen und sind vom Beitrag hier nicht günstiger. Der Markt könnte auf sie verzichten.

 

Der Wechsel in die private Krankenversicherung sollte ausschließlich aus Gründen der Leistung sein. Es ist die vertraglich vereinbarte Möglichkeit, jederzeit auf Spitzenmedizin zugreifen zu können.

Die Beratung kann ausschließlich auf Basis des Kleingedruckten, also der Vertragsinhalte erfolgen. Vergleichsrechner bilden diese Inhalte nicht vollständig und detailliert ab und liefern damit ein falsches, weil unvollständiges Bild als Entscheidungsgrundlage. Sorgfältige Vorbereitungen für eine spätere Antragstellung sind zwingend notwendig, denn Ärzte rechnen Diagnosen ab, die es oft nicht gegeben hat, um wirtschaftlich überleben zu können (TK Skandal).

Was alles zu beachten ist und wie die Beratung realisiert wird, finden Sie in Form eines Leitfadens im Formular-Center hier auf der Homepage.

 

Ein Interessent kann zum Zeitpunkt seiner Entscheidung nur das beurteilen, was ihm bekannt ist. Deshalb gibt es bei mir keine guten Ratschläge oder vertrauensvolle Empfehlungen, es gibt Fachwissen. Sie auf Augenhöhe zu holen, ist das Ziel der Beratung. Mithilfe von realen Leistungsbeispiele/Rechnungen aus den Leistungsabteilungen aus dem abstrakten Sumpf der Begrifflichkeiten herausnehmen zu bringen sehe ich als Beratung an. Wer weniger erwartet, soll woanders hingehen.

 

Anonyme Prüfung der Versicherungsfähigkeit.

signature-otdj49r2178m3i0wstmi258pnvm69sp9i7p225agw0 GESETZLICH ODER PRIVAT?