Das duale Gesundheitssystem:

 

Konkurrenz erhält Qualität. Gäbe es nur ein System, so wäre es leichter, Leistungen immer weiter zu reduzieren. Leider gibt es kein freies Wahlrecht, sich für eines der Systeme zu entscheiden zu dürfen. Abhängig von einer stetig steigenden Jahresarbeitsentgeltgrenze für Angestellte oder dem beruflichen Status, gehört man zu den „Schutzbedürftigen“, wie die Mitglieder der gesetzlichen Kasse genannt werden oder ist versicherungsfrei.

Für versicherungsfreie stellt sich die grundsätzliche Frage gesetzlich oder privat? Das soll das Thema dieser Seite sein.

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Die gesetzliche Kasse verzeichnet einem Beitragsanstieg von 1770,28 % seit 1970 (ohne Zusatzbeitrag). Durchschnittlich 5 % Steigerung, schwindenen Leistungenund steigenden Zuzahlungen. Der Beitragssprung nach 2021 wird höher ausfallen, als üblich. noch intensiver sein, als der Durchschnitt.

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Die Beiträge in der privaten Krankenversicherung steigen langsamer. Die am 12. 06. 2012 vorgestellte Studie der PremiumCircle Deutschland GmbH in Zusammenarbeit mit dem Institut für Mikrodaten-Analyse belegte, dass maximal 0,2 % der privat Versicherten im Alter einen Beitrag von über 1000 € haben. Der Hauptteil der Versicherten zahlt ab dem 50. Lebensjahr durchschnittlich 500-600 € Beitrag. Freiwillig gesetzlich Versicherte, die nicht im KVdR sind, müssen höhere Beiträge in der gesetzlichen Kasse fürchten.

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Die Bundestagsparteien Bündnis 90 / die Grünen beauftragten die PremiumCircle Deutschland GmbH in 2018 mit einer weiteren Studie. Aufgabe war es, 100 Mindestleistungskriterien, Leistungen die man aus der gesetzlichen Krankenversicherung heraus definiert mit den Inhalten der jeweils besten Tarife der privaten Anbieter zu vergleichen. Die Mehrleistungskriterien, Leistungen der privaten Anbieter, die es in der gesetzlichen nicht gibt, wurden zusätzlich bewertet. Die Studie erschien im November des Jahres.

Das Leistungsdelta der Mindestleistungskriterien in den Tarifen der privaten Krankenversicherer erstreckte sich von 35-99 %. Man entschied sich, nicht mehr von der privaten Krankenversicherung zu sprechen, sondern von den privaten Krankenversicherern. Die folgende Berichterstattung war polemisch und dumm, denn man behauptete, die gesetzliche Kasse sei besser als das private System und lenkte damit von den Mehrleistungskriterien und der Gesamtbetrachtung ab. In dieser positioniert sich das gesetzliche System auf Platz 30 von 33. Ich bin gerade dabei, die Mindestleistungen dahingehend zu überprüfen, ob sie noch vollständig in der gesetzlichen Kasse enthalten sind. Vermutlich nicht, denn der Versicherungsschutz ist volatil. Liege ich richtig, verliert sie im ersten Vergleich Platz eins.

In beiden Auswertung der Studie finden sich immer dieselben Namen an den Stellen der höchsten Leistung. Daraus resultiert die logische Folgerung, dass man sich mit maximal 10 % des Marktes in der Beratung beschäftigen sollte, denn der Rest ist schlechter und meist nicht einmal günstiger. Die Erfahrung zeigt , dass Einsteigertarife schneller im Beitrag steigen, als Hochleistungstarife.

 

Der Wechsel in die private Krankenversicherung sollte ausschließlich aus Gründen der Leistung sein. Es ist die vertraglich vereinbarte Möglichkeit, jederzeit auf Spitzenmedizin zugreifen zu können.

Die Beratung kann ausschließlich auf Basis des Kleingedruckten, also der Vertragsinhalte erfolgen. Vergleichsrechner bilden diese Inhalte nicht vollständig und detailliert ab und liefern damit ein falsches, weil unvollständiges Bild als Entscheidungsgrundlage. Sorgfältige Vorbereitungen für eine spätere Antragstellung sind zwingend notwendig, denn Ärzte rechnen Diagnosen ab, die es oft nicht gegeben hat, um wirtschaftlich überleben zu können (TK Skandal).

Was alles zu beachten ist und wie die Beratung realisiert wird, finden Sie in Form eines Leitfadens im Formular-Center hier auf der Homepage.

Ein Interessent kann zum Zeitpunkt seiner Entscheidung nur das beurteilen, was ihm bekannt ist. Deshalb gibt es bei mir keine guten Ratschläge oder vertrauensvolle Empfehlungen, es gibt Fachwissen. Ich mache abstrakte Begriffe mithilfe realer Leistungsbeispiele/Rechnungen aus den Leistungsabteilung der Anbieter, greifbar. Wer weniger will, soll woanders hingehen.

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