Das Lehramt und die Private Krankenversicherung.

Wo bleibt die Beratung?

Die Anfragen zukünftiger Lehrkräfte mehren sich zusehends. Zeit, ein paar Ratschläge an die jungen Menschen zu geben, damit sie nicht zu leichtgläubig unterwegs sind und für dumm verkauft werden.

Noch in der Ausbildung wird fast überall gespart – auch beim Versicherungsschutz. Das kann sehr schnell schiefgehen. Die Angebote, die den Beihilfeberechtigten gemacht werden, sind günstig gehalten und erscheinen dadurch als sehr attraktiv. Auch lässt sich „billiges“ leichter verkaufen. Eine Beratung, wie zum Beispiel beim buchen einer Reise oder dem Kauf eines Autos, fällt vollkommen unter den Tisch. Wenige Eckdaten werden verglichen, beim Auto während das Reifen, Motor und Sitze. Reicht das aus? Wer würde auf dieser Basis die Kaufentscheidung treffen wollen? Definitiv niemand. Bei der Krankenversicherung aber funktioniert es obwohl diese das wichtigste Gut, die Gesundheit, schützen soll. Von Logik kann man nicht sprechen, eine fachliche Beratung anbieten, hingegen schon. Wenn Sie das genauso sehen, sind Sie hier richtig.

Junge Menschen achten hauptsächlich auf Vorsorge und Rückerstattung, denn sie sind gesund. Jahre später, wenn der Bedarf sich änderte, die Versicherung dann doch mal gebraucht wird, kommt es zu Überraschungen. Der private Versicherungsschutz ist dann doch nicht so „privat“ wie vermutet. Viele Leistungen sind begrenzt, Möglicherweise gar nicht im Versicherungsschutz enthalten. Aktuell erlebte ein junges Paar, dessen Kind nicht gesund zur Welt kam, dass der Versicherer die notwendige Reha nicht übernahm. Das Kind blieb ohne Behandlung, eine Behandlung, die es in der gesetzlichen bekommen hätte. Der billige Versicherungsschutz wurde plötzlich sehr teuer. Glücklicherweise fanden wir eine Möglichkeit, in die gesetzliche Kasse zurück zukehren und den Einsteigertarif hinter uns zu lassen.

Wäre zuvor umassend und kompetent beraten worden, so hätte das junge Mädchen nun die notwendige Reha und insgesamt qualitativ höherwertigeren Versicherungsschutz. Hätte!

Es gibt „Kann-Regelungen“, die als solches kaum zu erkennen sind. Sollte die Zusage nicht kommen, hat man auch nicht die Möglichkeit, Leistungen einzuklagen. Wer solche Verträge kauft, ist selber schuld, sagt der Gesetzgeber. Leider wissen viele Vermittler auch nicht mit solchen Formulierungen umzugehen und können daher den dringend notwendigen Hinweis nicht geben. Sie sind nicht spezialisiert. Sie bitten Leistungen allen Bereichen an und daher nur auf oberflächlicher Basis.

Das war so dann doch nicht gewollt, heißt es später? Vergleichen Sie alle in diesem Artikel abgebildeten Bereiche, die eine private Krankenversicherung definieren. achten Sie auf offene Formulierungen. Was kosten Behandlungen ambulant und stationär? Was ist bei schweren Krankheiten notwendig?  Je mehr von Versicherungsschutz Sie vergleichen, desto klarer wird, was nur Werbung ist und was tatsächlich Leistung darstellt. Wenn Sie in der Folge wissen, was Sie wollen, können Sie danach suchen, wo es dieses Angebot am günstigsten gibt. So macht es Sinn und nicht andersherum. Für Beihilfeberechtigte biete ich Sonderkonditionen bei dem Anbieter, den ich persönlich für den besten halte. Das aber bestimmen Sie allein. Unbestritten hat er die wenigsten Fristen, Begrenzungen und Einschränkungen. Er ist auch nicht der teuerste und der günstigste im Leistungsfall. Gerne gehen wir die Inhalte durch und sie bilden sich ihre eigene Meinung. Krankenversicherung kann auch spannend sein.

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Fachlich und strategisch gewählt wird über die Laufzeit gespart. Hochwertiger Versicherungsschutz steigt wesentlich geringer im Beitrag als es Einsteigertarifen dokumentieren. Die Erkenntnis ist nicht neu aber meistens unbekannt.  die größten Einsparung haben Sie im Leistungsfall, denn es wurde zu Beginn auf Begrenzungen im Versicherungsschutz geachtet. Dem Versicherungsgedanken zu folgen macht Sinn. „Eine Versicherung hat die Aufgabe, Kosten, die die finanzielle Existenz belasten oder sogar gefährden innerhalb einer Versichertengemeinschaft zu teilen. Einfache Dinge können selbst gezahlt werden“.

Bei Beamten sind Reha-Leistungen, Anschluss Heilbehandlungen und Kuren von besonderem Interesse. In der Beihilfe gründen diese Leistung auf gesetzlichen Vorgaben und sind daher in der Regel nicht immer ausreichend. Rehaleistungen werden vom gesetzlichen Versicherungsschutz zum Erhalt der Arbeitskraft gezahlt. Was ist, wenn sie in Pension gehen?

Kaum ein Anbieter übernimmt die Kosten von Privatkliniken. Bei sehr schweren Erkrankungen, beispielsweise bei Krebserkrankungen, können solche Behandlung überlebensnotwendig werden. Das Tarifmerkmal Chefarzt /Zweibettzimmer hat nichts mit Privatkliniken zu tun. Es ist die Unterbringungsform mit erhöhter Behandlungsqualität in einem gesetzlichen Krankenhaus. Sie müssen auf die Vorgaben achten,

die aus den Krankenhausfinanzierungsgesetzen erstanden. Wissen Sie auch welche? Weiß es ihr Berater? Ich sprach von „meinem“ besten Versicherer. In der Beihilfeversicherung gehörte zu den unter 5 %, die diesen Versicherungsschutz haben. Er ist der einzige der dazu auch die entsprechende Gebührenordnung versichert, denn bis zum Höchstsatz wird es sehr schwer werden, eine solche Behandlung einer Privatklinik zu kriegen. Bandscheibenoperation erreicht bereits das 8,5 fachen und sind keine Seltenheit. In der Beratung werden Sie Rechnungen einsehen können.

Es gibt viele Beispiele, die Unterscheidungen bei den Anbietern begründen. Kennen lernen können Sie diese nur dann, wenn sie eine große Zahl der Bestimmungen der Anbieter gelesen haben. Sofern Sie die Zeit dazu nich haben, besuchen Sie mich gerne auf meiner Homepage. Machen sich ein Bild von mir und meinem Angebot zur Beratung. Mir ist es wichtig, dass Sie nach der Beratung auf Augenhöhe selbst eine Entscheidung treffen können.

Es ist ihre Gesundheit und es ist Ihr Geld. Was hilft günstiger Versicherungsschutz, wenn Sie bei Krankheit die Kosten selber tragen müssen?

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