Berufsunfähigkeitsversicherung. Das Risiko steigt, der Preis auch.

Depressive Krankheitsbilder nehmen immer mehr zu, nicht nur in den Ursachen, berufsunfähig zu werden, sondern auch an Zahl. Seit Beginn der Pandemie sind die psychischen Belastungen für Familien weiter gestiegen, die niemals zuvor so lange auf engerem Raum nebeneinander lebten.

Home Office, Home Scooling und der die Personen isolierende sind eine ungewohnte und belastende neue Erfahrung.

Die veränderten Lebensumstände wirken auf das Verhalten. Mangelnde Freiräume können dazu führen, dass Angststörungen entstehen. Ein unangenehmes Gefühl, welches sich nicht greifen lässt, oftmals auch den erholsamen Schlaf verhindert. Das Gefühl, ausgebrannt zu sein wird zum ständigen Begleiter und mindert die Leistungsfähigkeit bis hin zur Berufsunfähigkeit.

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Die staatliche Erwerbsminderungsrente, mit der der Versicherungsschutz ständig verwechselt wird, wie aktuelle Berichte auch im ZDF zeigen, ist keine Alternative, wenn es um den Erhalt der finanziellen Existenz geht. Durchschnittlich 882 € Rente, wenn man nicht zu den 42 % Ablehnungen durch den Deutschen Rentenversicherungsträger gehört, definieren den sozialen Status.

Was kommt noch durch die Langzeitschäden? Long-Covid und die erst später entstehenden psychischen Erkrankungen?

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Die private Absicherung gehört neben Versicherungsschutz zum Erhalt der Gesundheit zu den wichtigsten Absicherungen der heutigen Zeit. Das Problem ist, dass das Wissen um die Möglichkeiten der Absicherung  in der Bevölkerung sehr gering ist.

Schon der Name führt in die Irre. Erinnern wir uns an die Ratschläge von Verbraucherschützern, den Versicherungsschutz erst bei Beginn der beruflichen Laufbahn zu vereinbaren. Einen schlechteren Rat kann man nicht geben, denn der Versicherungsschutz ist auch ohne Beruf und Einkommen vereinbar, denn es geht um den gewohnten Tagesablauf der, so wie er in gesunden Tagen gelebt werden konnte, gegen Krankheit oder Unfall abgesichert wird.

Je früher man beginnt, desto besser ist meist die Gesundheit. Auch gibt es in dem Alter noch keine Risiko relevanten Hobbys oder einen Beruf, der ein Risiko im Sinne des Versicherungsschutzes darstellt. Berufe nicht versichert werden können werden später nicht mehr erfragt in der Versicherungsschutz schon vereinbart ist. Meldepflichten, bei Aufnahme einer Lehre, eines Studiums oder einer beruflichen Tätigkeit gibt es nicht.

Bedenkt man den Wert der Arbeitskraft und den Beitrag für die Versicherung, so sehe ich ein gutes Verhältnis, denn die finanzielle Existenz gehört gleich nach der Sicherung Gesundheitsstatus zu den wichtigsten Gütern in einem selbstbestimmten Leben.

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