Private
Berufsunfähigkeitsversicherung.

Die Absicherung der Arbeitskraft gehört meines Erachtens in den Bereich der Pflichtversicherung. Der Name ist falsch gewählt, denn auch Schüler/Studenten und Hausfrauen/Hausmänner. Je früher man anfängt, desto geringer das Risiko, nicht versichert werden zu können. In jungen Jahren ist die Gesundheit meist besser, noch kein Berufsrisiko oder auch ein besonderes Hobby.

Wie haben Sie das gelöst?

Es wird kein Beruf, sondern eine Tätigkeit versichert. Der Name ist falsch und das erklärt auch, dass Schüler, Hausfrauen/Hausmänner versicherbar sind. Schon 50 % Veränderung durch Krankheit, Körperverletzung oder Kräfteverfall kann ein Leistungsfall werden. Ein Schüler, krankheitsbedingt vom Gymnasium zur Sonderschule wechselnd, kann eine Leistungsfall werden.

Kinder ab dem 10. Lebensjahr sind absicherbar. Günstige Prämien winken. Eine spätere Tätigkeit ist nicht meldepflichtig. Die Erwerbsminderungsrente des Staates leistet maximal 34 % des letzten Bruttos, in der Berufsunfähigkeitsversicherung sind es 60 %! Auf eine andere Tätigkeit verwiesen zu werden, ist nicht möglich (je nach Anbieter). Unsere Beratungsleistungen sind kostenfrei.

Gerade jetzt, denn COVID – 19 kann die Lunge nachhaltig schädigen und andere Krankheitsbilder zurücklassen, die den gewohnten Tagesablauf unmöglich machen. Ungefähr 5 % des Marktes bieten auch Versicherungsschutz für ein Tätigkeitsverbot, wie wir es gerade in vielen Bevölkerungsschichten erleben (Gastronomie). Der Versicherungsnehmer muss dabei nicht selbst erkrankt sein. Psychische Belastungen durch die Ausgangssperre können zeitversetzt einen Leistungsfall begründen. Wie haben Sie für einen solchen Fall vorgesorgt?

Presseartikel: proContra                        Presseartikel: Handelsblatt

Die Vertragsbestimmungen dieser Absicherung sinnvoll von Fußangeln und Hintertürchen. Vieles hört sich gut an, ist aber keine Leistung. Wir lesen alles noch selbst auf der Basis einer fast dreißigjährigen Erfahrung. Wir begleiten Sie bei der Beschaffung der über sie gelisteten Gesundheitsdaten, damit der Antrag später recht sichergestellt werden kann. Unsere Beratung macht sie „mündig“, Leistung von Werbung unterscheiden zu können. Wir starten anonyme Risikovoranfragen und lassen das zu versichernde Risiko mithilfe einer Tätigkeitsbeschreibung von Ihnen durch den Versicherer selbst bewerten. Wir wollen Sie versichern, nicht irgendjemanden. Gemeinsam bearbeiten wir den Antrag und überwachen, ob diese auch 1:1 in den Vertrag übernommen wird. Natürlich begleiten wir Sie, sollten Sie Leistungen beantragen. Unsere Erfolgsquote liegt seit Jahren bei 98%.

Ich biete ein besnderes Konzepte an, damit der Vertrags von Beginn an rechtssicher vereinbart wird.  (Blogartikel).

Deutscher Rentenversicherungsträger

Lassen Sie sich niemals in Eile und ohne direkten Einblick in die Vertragsbestimmungen beraten. Sie kaufen einen Vertrag und kein Vertrauen. Vergleichsrechner und Ratings vergleichen schlussendlich auf Basis des Beitrags, nicht der Leistungen im Ganzen. Auch würde Ihnen die Betreuung im Leistungsfall fehlen.

Presseartikel: Leistungsfallkompetenz.

Fritz und die BU

Auszug aus den Kriterien,
die eine BUV haben sollte:

  • Gilt die Berufsunfähigkeitsversicherung weltweit oder ist sie regional begrenzt?
  • Was führte zur Berufsunfähigkeit? Krankheit, Körperverletzung oder (mehr als altersentsprechender) Kräfteverfall?
  • Wie ist der versicherte Beruf definiert? Ist es „der Beruf“ oder der zuletzt ausgeübte Beruf,……?
  • Sind ärztlichen Anordnungen zu befolgen? Welche? Wie sieht es mit Empfehlungen und Maßnahmen aus?
  • Gibt es eine Arbeitsunfähigkeitsklausel in der Berufsunfähigkeitsversicherung? Für Angestellte und Selbständige? Welche Fristen sind zu beachten und wird eine Wiedereingliederung im Leistungsfall angeboten?
  • Wird auf die Abstrakte Verweisung direkt oder indirekt verzichtet?
  • Wird ein Berufswechsel vor Eintritt der Berufsunfähigkeit geprüft? In welchem Zeitraum? Was ist bei Ausscheiden aus dem Berufsleben, beispielsweise bei Arbeitslosigkeit oder Elternzeit? Bleibt der Beruf versichert oder dann doch nicht?
  • Ist eine Rentendynamik im Leistungsfall garantiert?
  • Gibt es Optionen? Welche? Welche Fristen oder Zeiträume sind gültig?
  • Wie ist die Konkrete Verweisung definiert – insbesondere im Bezug auf die soziale Stellung, Ausbildung, Gelerntes (Fähigkeiten) und das Einkommen?
  • Wie ist die Nachprüfung gegenüber der Erstprüfung zur Bemessung der Berufsunfähigkeit definiert? Gerade hier endet für Betroffene der Versicherungsschutz bereits nach kurzer Zeit, weil das Berufsbild als solches nicht mehr gilt oder der Zugewinn neuer Fähigkeiten mit geprüft werden.

Steuerliche Betrachtung

Bitte beachten Sie, dass man Vorsorge von Risiko trennt. Wenn es einmal etwas schlechter geht, so kann man die Vorsorge ein wenig ruhen lassen, das Risiko bleibt aber versichert. Auch sind steuerliche Aspekte zu berücksichtigen, wenn diese Dinge miteinander verbunden werden.

Verbeamtet heißt finanziell abgesichert?

Sicherlich ist die Aussage der meisten Beamten, dass sie im Falle der Berufsunfähigkeit/Dienstunfähigkeit von Dienstherrn weiter beschäftigt werden berechtigt. Dass garantiert aber nicht, dass das Einkommen in einem solchen Fall gleich bleibt.

Im § 44 des und Beamtengesetzes ist dem Grunde nach fixiert, dass Beamte, die ihre Dienstfähigkeit verlieren, darauf geprüft werden, ob sie anderweitig verwendbar sind. Die Verweisung in eine andere Tätigkeit innerhalb des Beamtendienstes ist zulässig, zulässig ist auch eine Umschulung hin zu einer minderen Tätigkeit, wenn Bedarf an Arbeitskraft dort ist. Man ist eben Staatsdiener.

Die Folge

Stellen Sie sich eine junge Beamtenfamilie vor. Beide sind erwerbstätig. Das Eigenheim wird gerade finanziert, das erste Kind kommt. Unfall oder Krankheit treffen den einen Partner: Dienstunfähigkeit! Umschulung, und es folgt ein minderes Gehalt. Was nun? Alles aufgeben? Eigenheim und Familienplanung? Ein paar Euro für die Vorsorge, meist in den Konsum investiert (Urlaub, Auto, Handy) hätten, anders angelegt, den „worst case“ verhindert.

Alternativen zur Berufsunfähigkeitsversicherung:

Gibt es nicht!

Immer wieder wird fälschlicherweise von Alternativen gesprochen. Um eine Alternative zu sein, müsste der gemeinte Versicherungsschutz den Leistungsfall in der Minderung der Arbeitsfähigkeit oder Veränderung des gesellschaftlichen Status haben, wie die Berufsunfähigkeitsversicherung selbst. Die Angebote sind lediglich Ausschnitzdeckungen mit jeweils anderen Leistungsausschluss an die zum Beispiel:

  • Krankheit
  • Invalidität
  • Pflegebedürftigkeit
  • Unfall
  • Verlust von Grundfähigkeiten

Auch wird Versicherungsschutz angeboten, der ein Konglomerat aus diesen Punkten darstellt. Achtung! Liest man die vertraglichen Inhalte solcher Angebote, so fällt sofort auf, dass diese meist aus der Berufsunfähigkeit herauskopiert wurden (Paste and Copy). Mit einigen wenigen Zusätzen und weggelassen Details, wird dieser Versicherungsschutz angeboten. Auch sind die Definitionen des Leistungsfalles und die Arztanordnungsklausel besonders zu beachten. Was davon ist wirklich „greifbar“. Viele Vermittler erkennen nicht, dass sie als regulativ benutzt werden und dieses Mangels Weiterbildung nicht erkennen und dafür haften (Blogartikel). Die Zeche zahlen Kunde und Vermittler.

Haben Sie weitere Fragen zur privaten Berufsunfähigkeitsversicherung?

0331 7403 – 7334

Bitte orientieren Sie sich selbst, wie komplex das Thema Berufsunfähigkeitsversicherungen ist

Eine Dread-Disease-Police zur Absicherung der Arbeitskraft ist ungefähr so sinvoll, wie eine PKW-Versicherung, die nur bei Unfällen mit einem LKW leistet.

Quelle: bu-portal24.de