PKV – Nur die fachliche Kompetenz entscheidet

Kompetenz als Grundlage der Entscheidungsfindung

Am 27. Februar 2015 erschien der ASSCompact ein Artikel zur PKV. Berichtet wurde über Expertenwissen als Grundlage erfolgreichen Handelns – für alle Beteiligten.

Das vertraglich garantierte Tarifwechselrecht für PKV-Versicherte ist seit Langem in der Diskussion. Entsprechende Leitlinien, wie sich der Versicherer gegenüber dem Versicherten zu verhalten hat/sollte, werden vom PKV-Verband angepriesen. Man hätte etwas getan, dem Versicherten behilflich zu sein, sein Recht zu erhalten. Ich persönliche spüre keine Veränderungen am Markt.

Die Sorge hoher Beiträge im Alter, die Sorge, wie sich die Beiträge verhalten, wenn Kinder zur Welt kommen und das Wissen, dass sehr viele der Angebote in der PKV nicht das umfangreiche Leistungsspektrum der GKV erreichen, verunsichert viele, die versicherungsfrei sind. Wechseln oder nicht?

Wo liegt die Entscheidungsgrundlage?

Welche Fakten sind zu berücksichtigen?

Diesen Sorgen und Überlegungen kann nur ein Fachmakler, der spezialisiert und in diesen Themen entsprechende Kompetenz vorweisen kann, begegnen.

Beide Systeme haben ihre Nachteile. Die PKV verfügt über ein Vertragsrecht und leistet auf dieser Basis in vielen Bereichen weit mehr als die GKV, deren Leistungen nicht planbar und nicht voraussehbar sind. Planen Sie doch einfach mal „wirtschaftlich, notwendig, zweckmäßig“! Was wird in einigen Jahren noch in der GKV versichert sein?

Warum ermöglicht der Staat seinen Beamten, immerhin Staatsdienern, die Teilkostenversicherung und überlegt zeitgleich die Bürgerversicherung? Ich denke, begründet durch die bessere Möglichkeit der Behandlungen, wird der Krankenstand in der Beamtenschaft gemindert.

Die zur Verfügung stehenden Therapien in der GKV sind „schematisiert“ – nicht individuell.

Nur was der Gutachterausschuss (GBA) nach jahrelanger Auswertung empfiehlt, ist als Leistung zu erwarten. Der medizinische Fortschritt bleibt dabei auf der Strecke. Nicht so in der Privaten.

Beachten Sie, dass Privatpatienten meist sehr viel schneller wieder gesund sind, als gesetzlich Versicherte und eine durchschnittlich um 8 Jahre höhere Lebenserwartung haben. Meinten Sie wirklich, das ein Profifußballspieler mit einer Knieverletzung andere Knie hat als ein GKV-Versicherter? Die Beiträge für Kinder sind weit geringer, als die meisten vermuten, die eine Familie planen und deshalb in der GKV verbleiben. Auch hier besteht Aufklärungsbedarf. Auch Kinder benötigen garantierten Versicherungsschutz, auf den sich Eltern stützen können.

Wer sich frühzeitig mit dem Thema beschäftigt und die Entscheidung trifft, zu wechseln, der hat in der Regel weit weniger Beitrag zu zahlen als in der GKV. Auch entfallen Zuzahlungen und Wartezeiten. Frei gewordenen Beitragsteile sollten nicht verkonsumiert werden. Es gibt weitere Risiken, die abzusichern sind. Gemeint ist die Sicherung der Arbeitskraft. Rücklagen bilden mach Sinn, Beiträge im Alter subventionieren zu können oder einfach etwas mehr Rente zu haben.

Grundsätzlich geht es aber nicht nur um den Preis,

es geht um die Leistung von Versicherungsschutz, wenn dann doch einmal eine Krankheit zu behandeln ist oder ein Unfall geschah. Hier hat die PKV mit Ihren Möglichkeiten klar die Nase vorn. Betrachten wir die Zahl der Zusatztarife für gesetzlich Versicherte, die von Jahr zu Jahr zusätzlich vereinbart werden, so sieht der Großteil der Bevölkerung das genauso.

Kommt es dann doch einmal zu einer hohen Beitragslast Ist, so empfiehlt es sich, ausschließlich einen Makler zu konsultieren, der darauf spezialisiert ist, inhaltlich zu beraten und der dazu ausführlich protokolliert. In der gelebten Realität wird meist nicht oder nur sehr oberflächlich protokolliert. Die Zeche zahlt der Versicherte in de kommenden Jahren, wenn Leistungen nicht mehr versichert sind. Bedenken Sie, dass Preise Momentaufnahmen sind, veränderte vertragliche Inhalte dauerhaft.

Sehr oft ist nur der Preis Dreh-und Angelpunkt der Entscheidung – für den Versicherten und den Vermittler, einem Vermittler der lediglich „mal eben“ PKV macht.

Die PKV ist kein Sparbuch, sondern soll auf Basis garantierter und damit planbare Leistungen vor Kosten schützen. Nur dieser Sachverhalt kann Anlass zum Wechsel sein.

Betrachtet man den demographischen Wandel, so steht das System GKV auch in den nächsten Jahren definitiv in den roten Zahlen und diese werden größer werden.

Aktuell hat man auch in der Pflegereform auf Kapitalisierung in Form eines Fonds gesetzt. Wird umgedacht?

Würde man nun noch die Selbstverantwortung des Einzelnen für die eigene Gesundheit stärkt, so wie sie im Sozialgesetzbuch im §1 bereits festgeschrieben, könnte man die Kosten auf lange Sicht weiter senken und das System entlasten.

Leider richtet sich kaum ein GKV-Versicherter nach der Maxime seine Lebensführung danach auszurichten, gesund zu bleiben und bei Krankheit die Heilung zu fördern.

Gut 90 % der chronischen Erkrankung sind die Folge des Lebensstils! Wie viele Raucher beenden das Rauchen, wenn der Husten beginnt?

Das Rauchen als Tatsache ist ein grundsätzlicher Verstoß gegen das Gesetz – dennoch wird die Tabakindustrie heute noch gefördert.

Im Rahmen der neuen gesundheitlichen Bestimmungen wurde auch die Erhöhung der Zuschüsse in der Prävention beschlossen. Immer noch unklar erscheint mir der Wille, die gesundheitliche Vorsorge zu stärken, nicht aber die Betriebliche Krankenversicherung weiter voranzutreiben. Über eine solche Einrichtung würde sich der gesundheitliche Status der Bevölkerung verbessern.

Aktuell wird wieder darüber diskutiert, eine Bürgerversicherung einzuführen. Wieder muss man lautstark darauf aufmerksam machen, dass Monopolismus noch niemals Qualität gefördert hat. Betrachtet man das System in Holland oder auch in England (ich schrieb aus Sicht von Betroffenen darüber), so wird eines offensichtlich: Sollte man die PKV abschaffen, so wird sie eine Renaissance erleben – größer denn jemals zuvor.

Die Berichte aus diesen Ländern haben belegt, dass die Zweiklassengesellschaft trotz der Vereinheitlichung weiter lebte.

Bevorzugt werden die behandelt,

die ihre Kosten bar bezahlen oder über eine Zusatzversicherung absichern. Die Zahl der Zusatzverträge auf die GKV aufgesattelt, würde weiter steigen, der Vertragsinhalt ausgeweitet, den fehlenden Leistungen entgegen zu wirken.

Wer der Meinung ist, dass das der Weg zur Lösung sein kann, glaubt auch noch, dass Zitronenfalter Zitronen falten und der Verbraucherschutz aufseiten des Verbrauchers agiert. Wer als politischer Entscheider Verantwortung übernimmt, sollte diese auch endgültig auch tragen und sein berufliches Schicksal dem Ergebnis der Entscheidung folgen lassen.

Geht es um die Wahl der persönlich richtigen Absicherung, egal ob in der Krankenversicherung oder Sicherung der Arbeitskraft aber auch bei der Sicherung der Kosten für Pflegebedürftigkeit, so steht man komplexen Vertragswerken gegenüber, die in Versicherungsdeutsch gehalten sind. Unverständlich für den Laien!

Nur ein spezialisierter Fachmakler, möglichst mit langer Berufserfahrung auch in Leistungsfällen, ist zu konsultieren, um von vornherein die richtige und lebenslang gültige Entscheidung treffen zu können.

9k= PKV - Nur die fachliche Kompetenz entscheidet

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