Ohne Risikoprüfung

Seit 2013 gibt es die Möglichkeit, eine private Pflegezusatzversicherung zur Sicherung der Kosten im Pflegefall ohne Gesundheitsprüfung zu beantragen. Diese wird auch noch staatlich gefördert. Gedacht ist der Versicherungsschutz für Personen, die bereits Vorerkrankungen haben und sonst keinen Versicherungsschutz bekommen können – unabhängig davon, lohnt es sich auch, schon der guten Bestimmungen wegen, dieses in der Planung der privaten Absicherung zu berücksichtigen. Eine Kombination dieses Produktes mit anderen Produkten ist durchaus in Betracht zu ziehen und hilft Beitrag zu sparen. Bei jüngeren Menschen, denn auch da sollte eine solche Vorsorge berücksichtigt werden, ist es durchaus möglich, mit dem geringen und geförderten Beitrag, die Versorgungslücke im Pflegefall zu schließen. Eine Faustformel sagt, dass sich der Abschluss einer geförderten Pflegezusatzversicherung bis zum 40. Lebensjahr  besonders eignet.

Fotolia_81563553_M Ohne Gesundheitsprüfung Zu berücksichtigen ist, dass es Wartezeiten gibt.

Das sind fünf Jahre. Einige der Anbieter verzichten auf die Wartezeit bei einem Unfall, der die Pflegebedürftigkeit verursacht.

Immer mehr Gestaltungsmöglichkeiten gegenüber den Grundlagen der Zertifizierung, wie Beispielsweise eine erhöhte Zahlung bei Pflegestufe Null, erobern den Markt. Ein Angebot am Markt lässt, trotz dessen es die geförderte Versicherung ist, die Wartezeit gänzlich entfallen. Auch würde ich schon von Einmalzahlungen, wenn ein Unfall zur Pflegebedürftigkeit führte.

Bitte darauf achten:

Die geförderte Pflegezusatzversicherung schließt nicht grundsätzlich die Versorgungslücke, die die gesetzliche Pflegepflichtversicherung offen lässt und sollte dringend und zwingend notwendig mit einer weiteren privaten Vorsorge ergänzt werden. Die Absicherung am Markt sind dabei vielseitig, nicht nur in der Form der Absicherung, sondern auch in den inhaltlichen Ausgestaltungen der Tarife. Bitte beachten Sie dazu meine Hinweise  zu den Kriterien der Pflegezusatzversicherung. Eine zusätzliche private Absicherung ist zwingend notwendig, um die Sicherheit zu haben, dass der Leistungsfall wirklich abgesichert ist und nicht infolge in den Sozialstaates führt und die Familie  möglicherweise genauso stark belastet, dass diese folgt. Leider ist das  bei jedem vierten der Fall und der eingesparte Beitrag, meist wesentlich geringer als vermutet,  wird mit der finanziellen Existenz  auf Lebenszeit bezahlt. Ich selbst den Sinn über zehn Jahren abgesichert und schlafe seit dem wesentlich ruhiger.

Die Unterschiede in den Angeboten des Marktes mehren sich und gehen über die Basics der Zertifizierung hinaus. Der Vergleich lohnt, zu verhindern, dass Sie Geld aus dem Fenster schmeißen. Eine konzeptionelle Lösung mit der Absicherung anderer Risiken  empfiehlt sich. Nur so können Sie das Optimum des Versicherungsschutzes erreichen und sichergehen, möglichst wenig Beitrag  dafür zahlen zu müssen. Versicherungsschutz sollte aufeinander abgestimmt sein und er sollte individuell passen. Eine konzeptionelle Lösung ist zu bevorzugen, denn nur so erkennt man, da der Versicherungsschutz meist über Jahre hinzu gekauft wurde, was noch nicht wirklich versichert ist und außerdem hilft es sehr oft  die Beiträge zu senken. Auch lässt sich auf diesem Wege die Aktualität, insbesondere auch die Höhe der Versicherungsleistung prüfen. Die Analyse schützt vor einem bösen Erwachen.

Die Eckdaten:

-pri­va­te Zu­satz­ab­si­che­rung mit staat­li­cher För­de­rung,

-oh­ne Gesundheitsprüfung so­fort ab­schließ­bar

-Vor­er­kran­kun­gen sind mit­ver­si­chert,

-Leis­tung bei De­menz

-staat­lich in Hö­he von 60€ p.A.  ge­för­dert.

Die Pflegezusatzversicherung  „Pflege-Bahr“, Mindestkriterien der Zahlungshöhe

Grundsätzlich: (100% = 600€)

bei Pfle­ge­stu­fe 0: 10%

bei Pfle­ge­stu­fe 1: 20%

bei Pfle­ge­stu­fe 2: 30%

bei Pfle­ge­stu­fe 3: 100%

Frank Dietrich Fachmakler

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