Die private
Krankenversicherung
Sie überlegen, in die private Krankenversicherung zu wechseln? Oder Sie sind bereits privat versichert und möchten wissen, ob Ihr heutiger Versicherungsschutz auch langfristig zu Ihnen passt? Dann sollten Sie diese Entscheidung nicht auf einen Beitragsvergleich reduzieren.
Entscheidung
Und damit die wichtige Entscheidung, deren Bedeutung sich oft erst viele Jahre später zeigt.
Entscheidung
Und damit die wichtige Entscheidung, deren Bedeutung sich oft erst viele Jahre später zeigt.
Planbarkeit
Beiträge sind Momentaufnahmen - Vertragsinhalte garantiert und planbar.
Planbarkeit
Beiträge sind Momentaufnahmen - Vertragsinhalte garantiert und planbar.
Gesundheit
Die private Krankenversicherung ist eine langfristige Absicherung Ihrer Gesundheit
Gesundheit
Die private Krankenversicherung ist eine langfristige Absicherung Ihrer Gesundheit
Krankenversicherung ist mehr als ein Monatsbeitrag
Der Wechsel in die private Krankenversicherung sollte nur aus dem Grund erfolgen, sich für einen Zeitpunkt, von denen man nicht weiß ob oder wann er kommt, sich die dann notwendige medizinische Leistung garantiert zu sichern. Zum Zeitpunkt der jetzigen Entscheidung können Sie nur das beurteilen, was ihnen bis heute bekannt ist. Was wäre das? Genau deshalb beginnt eine qualifizierte Beratung nicht mit einem Tarif, sondern mit grundsätzlichen Informationen zu den 15 Bereichen in der privaten Krankenversicherung. Aus meiner über 30-jährigen Erfahrung bei über 2000 Kunden habe ich Beispiele für Leistungen bereit, Ihnen abstrakte Formulierungen greifbar machen zu können. Diverse Rechnungen aus Leistungsabteilung der Versicherer belegen Kosten, die nach dem Versicherungsgedanken vom Versicherten nicht gezahlt werden können oder wollen und Dir in einer Versichertengemeinschaft teilen möchte.
Die Gegenüberstellung von gesetzlicher und privater Krankenversicherung wird häufig auf wenige Zahlen reduziert. Gemeint sind die Beiträge Gegenüberstellung, ständig steigende Zuzahlungen, Rückerstattung und Leistungsversprechen in Form von Werbung. Das ist für eine langfristig geltende Orientierung zu wenig. Beide Systeme beruhen auf unterschiedlichen rechtlichen und finanziellen Grundlagen. Auch die Leistungen entwickeln sich unterschiedlich. Innerhalb der privaten Krankenversicherung wiederum bestehen teilweise erhebliche Unterschiede zwischen einzelnen Tarifen. Deshalb schauen wir genauer hin und beginnen mit einer Gegenüberstellung der grundsätzlichen Gegebenheiten beider Systeme. Sie werden überrascht sein! Im nächsten Abschnitt der Beratung geht es um Beitragsentwicklungen und darum, wie sich Leistungen im Laufe der Zeit verändert haben. Ist und war die private Krankenversicherung immer besser? Wir betrachten nicht nur, was ein Tarif kostet, sondern vor allem, was er vertraglich garantiert. Denn zwischen „versichert“ (Leistungsversprechen) und „wirklich abgesichert“ Leistungsgarantie) gibt es erhebliche Unterschiede.
Was passiert, wenn Sie krank werden?
Diese Frage steht im Mittelpunkt meiner Beratung. Nicht der Versicherungsfall, den man sich wünscht. Sondern der Versicherungsfall, den man hoffentlich nie erlebt. Denn solange Sie gesund sind, erscheinen viele Leistungsmerkmale abstrakt. Es fehlt der fachliche Hintergrund. Vorsorge, Rückerstattung und ein attraktiver Beitrag stehen häufig im Vordergrund, insbesondere in jungen Jahren.
Mit zunehmendem Alter verändern sich die Anforderungen. Leistungen, die wesentlich kostspieliger sind, gerne von Vermietern der Beratung übergangen oder nur oberflächlich behandelt werden, beginnen zunehmend an Bedeutung. Ein grünes Häkchen in einer Vergleichssoftware gibt keinen Hinweis auf Beschränkungen in Form von Fristen, Aufzählungen oder sogar einen Zusagevorbehalt und ist damit nicht sachdienlich für eine detaillierte und nachhaltige Entscheidung. Bei Ratings werden nicht nur die Bestimmungen, die ihren Nutzen begründen verglichen, sondern ein Konglomerat von Einflussgrößen und oftmals wird unterschiedliches gleich dargestellt.
Sind in diese Leistungsmerkmale bekannt? Wissen Sie, wovon eine Leistung abhängt und wo Versicherer gerne ein Hintertürchen nutzen und was sie im Leistungsfall bedeuten können?
- Rehabilitationsmaßnahmen
- Anschlussheilbehandlungen
- spezialisierte Kliniken
- moderne und innovative Behandlungsmethoden
- Hilfsmittel
- stationäre Versorgung
- besondere Therapieverfahren
- langfristige medizinische Versorgung
Nicht nur zu diesen Sachverhalten, sondern auch zu allen weiteren ist das Ziel der Beratung, sie „auszubilden“, Ihre Entscheidung begründet und selbstständig treffen zu können. Das können Sie. Die Werkzeuge gibt es hier.
Gibt es den 'besten Tarif' für mich?
Einen besten Tarif für alle Menschen gibt es nicht. Es gibt leistungsstarke Tarife. Es gibt unterschiedliche Tarifkonzepte. Und es gibt Tarife, die in einer bestimmten Lebenssituation, auch lebensbegleitend, sehr gut passen können. Die entscheidende Frage lautet: Welcher Tarif passt zu Ihnen ganz persönlich?
Das lässt sich nicht seriös beantworten, ohne Ihre persönliche Situation, Ihre Vorstellung und Ihre Lebensplanung zu kennen. Dazu gehört ihre berufliche Tätigkeit und neben ihrem Alter auch die gesundheitliche Vorgeschichte. Einkommen, Familienplanung und ihre Präferenzen auf die medizinische Versorgung wie die finanzielle Planung für den Ruhestand mit den damit gegebenen Möglichkeiten der Steuerung der Beiträge für den Versicherungsschutz. Je besser die Analyse, desto besser die Lösung, Ihre Bezahlbarkeit und der Versicherungsschutz.
Deshalb halte ich wenig von pauschalen Aussagen wie: „Die PKV ist immer besser.“ oder „Bleiben Sie lieber in der gesetzlichen Krankenversicherung.“
Wie kann ich den Leistungen verstehen?
Wenn Sie heute gefragt werden, welche Leistungen Sie versichern möchten, können Sie naturgemäß nur das bewerten, was Sie kennen. Aber woher sollen Sie wissen, welche Möglichkeiten der Markt tatsächlich bietet? Deshalb halte ich es für sinnvoll, nicht mit einer Vorauswahl zu beginnen, sondern zunächst den Entscheidungshorizont zu erweitern.
- Was ist überhaupt versicherbar?
- Welche Leistungsunterschiede gibt es?
- Welche Formulierungen sind wirklich relevant?
- Welche Unterschiede sind lediglich Marketing?
- Und welche Unterschiede können im Leistungsfall mehrere zehntausend Euro oder sogar mehr ausmachen?
Erst wenn diese Fragen beantwortet sind, können Sie eine fundierte Entscheidung treffen.
Das Kleingedruckte...
Ein Versicherungsvertrag ist kein Prospekt. Die Leistungsqualität ergibt sich allein aus den Versicherungsbedingungen. Dort finden sich Formulierungen, die für einen Laien oft kaum zu bewerten sind, im Leistungsfall aber erhebliche Auswirkungen haben können. Formulierungen, die zunächst großzügig erscheinen, deren tatsächliche rechtliche Bedeutung aber erst bei genauer Betrachtung erkennbar wird. Deshalb reicht es nicht aus, einen Vergleichsrechner zu öffnen und eine Liste von Leistungsmerkmalen abzuhaken. Entscheidend ist nicht, ob irgendwo ein Häkchen steht, sondern wie die Formulierung im Vertrag lautet.
Warum Ratings und Vergleichsrechner nicht ausreichen
Ratings können Orientierung geben. Sie ersetzen jedoch keine fachliche Prüfung des konkreten Versicherungsschutzes. Denn Ratings bewerten häufig ein Konglomerat verschiedener Kriterien: Unternehmenskennzahlen, Größe, Beitragssituation, Antragsfragen, Unternehmensqualität und weitere Parameter.
Diese Kriterien können relevant sein – sie beantworten aber nicht automatisch die entscheidende Verbraucherfrage: Was bekomme ich vertraglich garantiert, wenn ich krank werde? Auch Vergleichsrechner haben Grenzen. Sie müssen zwangsläufig mit vereinfachten Kategorien arbeiten. Komplexe tarifliche Unterschiede werden dadurch häufig auf vergleichbare Kennzahlen reduziert.
Die entscheidende Tragweite einzelner Vertragsbestimmungen lässt sich aber nicht allein durch ein Häkchen in einer Vergleichsmatrix erklären. Ein Beispiel: Es kann entscheidend sein, ob und wie ein Versicherer sich an bestimmte gesetzliche oder medizinische Rahmenbedingungen bindet. Die bloße Information, dass eine entsprechende Regelung im Tarif enthalten oder berücksichtigt ist, sagt dem Verbraucher noch nicht zwangsläufig, welche konkrete Bedeutung diese Formulierung im Leistungsfall besitzt. Genau hier liegt der Unterschied zwischen einem Produktvergleich und einer qualifizierten Beratung.
Ein Vergleichsrechner kann Tarife nebeneinanderstellen. Er kann Ihnen aber nicht automatisch erklären, welche Vertragsbestimmung in Ihrer persönlichen Situation langfristig von Bedeutung sein könnte.
Was ist im Alter?
Kaum ein Thema beschäftigt Interessenten so sehr wie die Beitragsentwicklung im Alter. Und das zu Recht. Eine seriöse Beratung darf diese Frage nicht ausklammern.
Private Krankenversicherung ist eine langfristige Entscheidung. Deshalb muss bereits heute darüber gesprochen werden, wie der Versicherungsschutz auch in späteren Lebensphasen finanzierbar bleiben kann. Dabei können unter anderem Beitragsentlastungstarife eine wichtige Rolle spielen.
Der Grundgedanke ist einfach: Nicht den gesamten finanziellen Vorteil eines Wechsels heute konsumieren, sondern einen Teil davon gezielt für später einsetzen. Durch zusätzliche Vorsorge können Mittel aufgebaut werden, die später zur Entlastung des Krankenversicherungsbeitrags eingesetzt werden. Ein klarer Vorteil der Privaten Krankenversicherung. Das ist keine kurzfristige Beitragsoptimierung. Es ist langfristige Vorsorge. Eine Vorsorge ausschließlich in der privaten Krankenversicherung möglich ist. Bildung von Rücklagen.
Und genau deshalb sollte das Thema bereits bei der Auswahl des Versicherungsschutzes berücksichtigt werden. In meinem Kundenbestand gibt es langjährig versicherte Kunden, bei denen eine solche langfristige Planung zu einer erheblichen Entlastung im Rentenalter beigetragen hat. Der Beitrag von heute ist wichtig. Der Beitrag von morgen ist es ebenfalls.
Und was passiert bei Arbeitsunfähigkeit?
Auch hier wird die Krankenversicherung häufig zu eng betrachtet. Insbesondere Selbstständige und Freiberufler müssen berücksichtigen, dass Krankheit nicht nur Behandlungskosten verursachen kann. Sie kann auch die persönliche Einkommenssituation verändern.
Ein Krankentagegeld kann Bestandteil eines privaten Versorgungskonzeptes sein und die Einkommenssituation bei Arbeitsunfähigkeit absichern. Dabei kommt es auf die konkrete vertragliche Definition an. Gerade bei Selbstständigen kann die Situation komplex sein: Ein Unternehmen kann beispielsweise durch Mitarbeiter weitergeführt werden, obwohl der Unternehmer selbst seine Tätigkeit krankheitsbedingt nicht ausüben kann. Das gesetzliche Krankentagegeld würde in diesem Fall nicht leisten.
Die wirtschaftliche Situation muss deshalb individuell betrachtet werden. Bei länger andauernden gesundheitlichen Einschränkungen kommt zusätzlich die Berufsunfähigkeitsabsicherung ins Spiel. Eine Prüfung auf Berufsunfähigkeit findet in der Regel nach sechs Monaten statt. Der Versicherungsschutz ist sehr vielseitig. Sogar das Ausüben einer Tätigkeit wären Bezug einer solchen Rente ist weiterhin möglich. Erst informieren, dann entscheiden. Gerne in einem späteren Termin. Krankenversicherung und Einkommensabsicherung gehören in eine ganzheitliche Betrachtung.
Und was passiert bei Arbeitsunfähigkeit?
Auch hier wird die Krankenversicherung häufig zu eng betrachtet. Insbesondere Selbstständige und Freiberufler müssen berücksichtigen, dass Krankheit nicht nur Behandlungskosten verursachen kann. Sie kann auch die persönliche Einkommenssituation verändern.
Ein Krankentagegeld kann Bestandteil eines privaten Versorgungskonzeptes sein und die Einkommenssituation bei Arbeitsunfähigkeit absichern. Dabei kommt es auf die konkrete vertragliche Definition an. Gerade bei Selbstständigen kann die Situation komplex sein: Ein Unternehmen kann beispielsweise durch Mitarbeiter weitergeführt werden, obwohl der Unternehmer selbst seine Tätigkeit krankheitsbedingt nicht ausüben kann. Das gesetzliche Krankentagegeld würde in diesem Fall nicht leisten.
Die wirtschaftliche Situation muss deshalb individuell betrachtet werden. Bei länger andauernden gesundheitlichen Einschränkungen kommt zusätzlich die Berufsunfähigkeitsabsicherung ins Spiel. Eine Prüfung auf Berufsunfähigkeit findet in der Regel nach sechs Monaten statt. Der Versicherungsschutz ist sehr vielseitig. Sogar das Ausüben einer Tätigkeit wären Bezug einer solchen Rente ist weiterhin möglich. Erst informieren, dann entscheiden. Gerne in einem späteren Termin. Krankenversicherung und Einkommensabsicherung gehören in eine ganzheitliche Betrachtung.
Ihre Gesundheitsdaten
Bevor ein Antrag auf private Krankenversicherung gestellt wird, sollte die eigene gesundheitliche Historie möglichst genau bekannt sein. Denn Versicherer beurteilen nicht ausschließlich das, was Sie heute fühlen. Sie beurteilen auch die medizinische Dokumentation.
Und dort können sich Einträge finden, die aus Sicht des Patienten längst keine Bedeutung mehr haben. Eine Verdachtsdiagnose kann dokumentiert worden sein. Eine Diagnose kann übernommen worden sein, obwohl sie sich später nicht bestätigt hat. Oder ein Sachverhalt kann anders dokumentiert sein, als er tatsächlich medizinisch gewesen ist.
Deshalb ist es sinnvoll, die vorhandenen Unterlagen vor einer Antragstellung zu prüfen. Gegebenenfalls müssen medizinische Einträge zunächst geklärt oder korrigiert werden. Das ist kein unnötiger bürokratischer Aufwand. Es geht um die rechtliche Stabilität Ihres Versicherungsschutzes. Je sauberer die Ausgangslage, desto belastbarer die spätere Absicherung.
Meine Beratung für Sie
Sie bekommen bei mir keine pauschale Empfehlung. Sie bekommen eine strukturierte Auseinandersetzung mit Ihrer persönlichen Situation. Dazu gehört: Analyse statt Verkaufsargumente. Vertragsbedingungen statt Werbeversprechen. Langfristige Betrachtung statt Monatsbeitrag. Leistungsqualität statt Tarifnamen. Praxisbeispiele statt abstrakter Tabellen. Gesundheitsprüfung mit der notwendigen Sorgfalt. Beitragsplanung statt Hoffnung auf unveränderte Beiträge. Und vor allem: Eine Entscheidung, die Sie selbst verstehen können.
Ein Gespräch kann sinnvoll sein, wenn Sie …
- über einen Wechsel von der gesetzlichen in die private Krankenversicherung nachdenken, als Selbstständiger oder Freiberufler Ihre Absicherung überprüfen möchten,
- bereits privat versichert sind und Zweifel an Ihrem aktuellen Tarif haben,
- Ihre Leistungen langfristig überprüfen möchten,
- sich Gedanken über die Beiträge im Alter machen,
- Ihre Krankentagegeldabsicherung überprüfen möchten,
- Ihre Gesundheitsunterlagen vor einem Antrag professionell aufarbeiten möchten,
- oder einfach verstehen möchten, welche Möglichkeiten der Markt tatsächlich bietet.
Sie müssen am Ende unseres Gesprächs nicht wechseln. Sie müssen sich nicht für einen bestimmten Versicherer entscheiden. Sie müssen überhaupt keine Entscheidung treffen. Das Erstgespräch soll Ihnen zunächst eines geben: eine bessere Entscheidungsgrundlage.
Wie geht es weiter?
Buchen Sie einen Zeitpunkt Ihrer Wahl für ein unverbindliches Erstgespräch. Stellen Sie Ihre Fragen. Äußern Sie Ihre Vorstellungen und Wünsche. Sprechen Sie offen über Ihre Bedenken. Und prüfen Sie in aller Ruhe, ob wir miteinander arbeiten können.
Nach unserem Erstgespräch erhalten Sie weitere Informationen und – sofern ein konkreter Wechsel geprüft werden soll – einen Fragebogen zur Gesundheit. Die sorgfältige Aufarbeitung der Gesundheitsdaten ist dabei ein wesentlicher Bestandteil. Denn bevor ein Antrag gestellt wird, sollte möglichst klar sein, welche Angaben tatsächlich relevant sind und welche medizinischen Unterlagen zugrunde liegen. Eine Krankenversicherung begleitet Sie im Idealfall über Jahrzehnte. Nehmen Sie sich deshalb die Zeit, die eine solche Entscheidung verdient.
Treffen Sie keine Entscheidung aus dem Bauch heraus!
Die private Krankenversicherung kann eine hervorragende Form der Absicherung sein. Sie kann aber auch falsch gewählt werden. Nicht weil die private Krankenversicherung grundsätzlich falsch wäre. Sondern weil ein Tarif ausgewählt wurde, der nicht zur persönlichen Situation oder zu den langfristigen Erwartungen passt. Deshalb sollte die Frage nicht lauten: „Wo bekomme ich heute den günstigsten Beitrag?“ Und auch nicht: „Welcher Versicherer steht im Rating ganz oben?“
Die bessere Frage lautet: „Welchen Versicherungsschutz möchte ich mir für mein zukünftiges Leben sichern?“
Wenn Sie diese Frage ernsthaft beantworten möchten, sollten Sie sich die Zeit für eine fachlich fundierte Beratung nehmen.
Gutes muss nicht teuer sein.
Günstig kann aber teuer werden.
Ein leistungsfähiger Versicherungsschutz muss nicht zwangsläufig der teuerste Tarif sein. Umgekehrt ist ein besonders günstiger Tarif nicht automatisch wirtschaftlich. Der entscheidende Unterschied liegt zwischen Preis und Wert. Ein niedriger Beitrag kann durch Einschränkungen erkauft werden, die erst im Leistungsfall sichtbar werden. Und genau dann ist eine Veränderung des Versicherungsschutzes unter Umständen nicht mehr möglich oder nur noch unter erheblichen Voraussetzungen.
Gesunde Menschen neigen verständlicherweise dazu, Beiträge zu optimieren. Erkrankte Menschen würden hingegen vieles dafür geben, die medizinisch notwendige Behandlung ohne tarifliche Einschränkungen zu erhalten. Deshalb sollte eine Krankenversicherung nicht danach ausgewählt werden, was sie kostet, solange Sie gesund sind, sondern danach, was sie leistet, wenn Sie sie wirklich brauchen.
Ihre Gesundheit ist Ihr wertvollstes Gut.
Lassen Sie uns gemeinsam herausfinden, welche Möglichkeiten für Sie bestehen – unabhängig davon, ob am Ende die gesetzliche oder die private Krankenversicherung die richtige Lösung ist. Vereinbaren Sie jetzt Ihr unverbindliches Erstgespräch. Stellen Sie Ihre Fragen. Lassen Sie uns Ihre Situation analysieren. Erweitern Sie Ihren Entscheidungshorizont.
Und treffen Sie Ihre Entscheidung anschließend informiert, individuell und in Ruhe. Geben Sie sich nicht mit weniger zufrieden.
Zusätzliches
Die Frage „GKV oder PKV?“ wird häufig so gestellt, als müsse es darauf eine allgemeingültige Antwort geben.
Eine solche Antwort gibt es nicht. Beide Systeme funktionieren nach unterschiedlichen Prinzipien. Leistungen, Finanzierung, Beitragsmechanismen, Familienversicherung, Absicherung bei Arbeitslosigkeit, Gestaltungsmöglichkeiten im Alter und die rechtlichen Grundlagen unterscheiden sich erheblich.
Versicherungsschutzes auf solidarischer Basis. Wird diese Basis auch befolgt? Garantierter Versicherungsschutz, der leider oftmals sogar schlechter ist als die gesetzliche. Hinzu kommt: Auch innerhalb der privaten Krankenversicherung gibt es keine einheitliche Qualität. Private Krankenversicherung ist nicht gleich private Krankenversicherung. Entscheidend ist vielmehr, was in Ihrem konkreten Vertrag garantiert ist.
- Wie haben sich die Leistungen der gesetzlichen und privaten Krankenversicherung über die Jahre entwickelt?
- Wie funktionieren die jeweiligen Beitragsmechanismen?
- Welche Leistungen sind dauerhaft garantiert?
- Wo bestehen Begrenzungen, Erstattungsgrenzen oder tarifliche Ausschlüsse?
- Welche Bedeutung haben Selbstbehalte und Beitragsrückerstattungen?
- Was passiert bei längerer Krankheit oder Arbeitsunfähigkeit?
- Welche Auswirkungen kann eine Familiengründung haben?
- Was ist bei Arbeitslosigkeit zu beachten?
- Welche Möglichkeiten bestehen für die Beitragsgestaltung im Alter?
- Welche Bedeutung haben Beitragsentlastungstarife und Alterungsrückstellungen?
- Und vor allem: Was passiert, wenn aus einem gesunden Menschen irgendwann ein Patient wird?
- Was sagen die Zahlen?
Auch die Entwicklung der gesetzlichen Krankenversicherung sollte in eine langfristige Betrachtung einbezogen werden. Nach den in meiner Beratung verwendeten historischen Daten lag der Beitrag zur gesetzlichen Krankenversicherung 1970 bei 51,13 Euro und erreicht heute Größenordnungen von rund 1.300 Euro zuzüglich Zusatzbeitrag. Darüber hinaus haben sich Zuzahlungen und Leistungsumfänge verändert. Auch die gesetzliche Krankenversicherung ist deshalb kein unveränderliches System. Sie ist politischen, wirtschaftlichen und demografischen Entwicklungen ausgesetzt. Das bedeutet nicht, dass die gesetzliche Krankenversicherung „schlecht“ ist.
Es bedeutet: Wer die Systeme vergleichen möchte, sollte sie auf Basis ihrer tatsächlichen Mechanismen und langfristigen Entwicklung vergleichen – nicht auf Basis von Vorurteilen.
