Das „besiegelte“ Verhalten der Leistungsprüfung.

Fischen im Trüben?

Mit unserem Blocbericht vom 17.08.2018 hatten wir die Hoffnung, das der Vorgang endlich abgeschlossen werden kann. Wir hofften, dass der Versicherer nun tatsächlich in die Leistungspflicht einsteigt. Genügend Ungereimtheiten gab es unserer Meinung bereits, Ungereimtheiten , die nichts mit Kundenfreundlichkeit oder Fairnesss zu tun haben. Immerhin beteuert man immer wieder, schnell und kundenfreundlich regulieren zu wollen und lies sich das sogar per Siegel bestätigen.

Zitat: FAIRNESS ist hierbei als absoluter Qualitätsmaßstab zu verstehen. Es erfolgt keine Abstufung in Bewertungsklassen

222a Das "besiegelte" Verhalten der Leistungsprüfung.Bis heute schuldet der Versicherer uns die Antworten auf die rechtliche Begründung des Eintrages der Firmenadresse auf den Arztfragebögen gegenüber der Aussage „gängige Praxis“, die er als ein rechtliches Anforderniss definierte.

Es schuldet uns eine Begründung, warum der Fragezeitraum der Obliegenheitsprüfung den den Antragsangaben rückwirkend auf zwölf Jahre ausgedehnt wird, wenn lediglich eine in unseren Augen haltlose Spekulationen, die Ursache dafür ist.

Stattdessen liefert er weiterhin Fragen, die in seinen Augen zu den Obliegenheiten des Versicherten zu zählen sind und übersieht dabei, dass viele der Unterlagen bereits geliefert wurden und eien Plausibilität für Rückfragen, noch weiter zurück, längst nicht mehr gegeben ist. Wir erlauben uns in gewohnter Manier das Schreiben abzubilden. Es geht nicht um Polemik oder Effekthascherei, es geht um die Dokumentation des tatsächlichen und dokumentierten Verhaltes eines Anbieters gegenüber seinen eigenen Aussagen und einem Ratingunternehmen am Markt. Nun zum Text:222 Das "besiegelte" Verhalten der Leistungsprüfung.

  1. Wir haben dort wiederholt erinnert und zugesichert bekommen, dass die Antwort in Arbeit ist! Wir alle können nicht hexen, verstehen die Eile nicht, dann von zügiger Leistungsregulierung ist u.E. keine Spur zu sehen.
  2. Der hier erwähnte Arzt ist, so erfuhren wir nach längeren Recherchen, ist bereits in Rente. Leider fand sich niemand, der als Ansprechpartner, für eine mögliche Nachfrage in Betracht kommt.
  3. Der Arztfragebogen des MRT in Hamburg wurde bereits durch die Übersendung am 05.06.2017, mithilfe des Befundes und der Berichte beantwortet. Das MRT aus 2000 liegt auch schon seit ca. 3 Wochen vor. Mehr MRT´s gibt es nicht.
  4. Der 12-seitige Bericht wurde bereits am 17.08 2018 übermittelt!
  5. Die Überweisung von Fr. Dr. XXXXXXX aus 2000, mit Bericht, liegt bereits seit ca. 4 Wochen vor und wurde nochmals mit dem Bericht des MRT aus 2000 eingereicht.

Zusammenfassung:

Von den hier angeforderten Unterlagen ist lediglich eine noch in der Nachfrage berechtigt. Mehr als den Arzt erinnern, ist uns nicht möglich. Das haben wir wiederholt getan. Auch erinnerten wir an die offenen Fragen, liebe Nürnberger. Wann dürfen wir mit Antworten rechnen?

Die MRT sind bereits vollständig, zum Teil sogar vor acht Monaten eingereicht worden. Die wiederholte Nachfrage widerspricht der Zusicherung, dass man zügig prüfen und regulieren möchte. Die Überweisung der Frau Doktor XXXXXX aus 2000 liegt bereits zweimal vor. Ein Fragebogen, den die Dame beantworten soll, liegt dem Schreiben bei. Dazu weiter unten mehr.

Benötigt man noch die Geburtsurkunde und den Stammbaum sowie die Vorerkrankung der Eltern? Sucht man gegebenenfalls eine Taucherkrankheit bei dem Langstreckenläufer? Die Polemik in diesen Worten scheint zur Realität zu werden. Wie sehen Sie das?

Der Fragezeitraum wurde bisher ohne Begründung und aufgrund einer Spekulation im Sinne einer dauerhaften Erkrankung, hier Multiple Sklerose, ausgedehnt. Die Untersuchung war frei von Befund. Es ist zweifelsfrei nachgewiesen, dass der Kunde in 2000 keinerlei Erkrankungen im Formenkreis der heutigen Diagnosen, die den Leistungsantrag begründen, hatte. Noch weiter in die Vergangenheit zurückzugehen ist unserer Meinung nach gelebte Willkür und definitiv nicht sachdienlich, geschweige denn fair. Die Antragsfragen waren umfassend und wahrheitsgemäß beantwortet. Nachforschungen rückwirkend vom Zeitpunkt des einreichen des Leistungsantrages von über 18 Jahren brachten keine Neuigkeiten zutage.

Dennoch lässt es der Versicherer nicht an weiteren Ungereimtheiten und unserer Meinung nach nicht rechtskonformen Aufforderungen vermissen. Wir erhielten noch einen Fragebogen für die Augenärztin, die das MRT injiziert hat. Was erwartet man als Antwort? Wäre eine Antwort denn überhaupt juristisch verwendbar? Die Fragebögen, die wir hier ausnahmsweise des Umfanges wegen nicht abbilden, beziehen sich nicht auf Diagnosen sind zeitlich nicht eingeschränkt. Wiederum ein Verstoß gegen die Gesetzgebung –  oder?

Noch bunter wird es, wenn man das Anschreiben an die Dame liest. 22-3 Das "besiegelte" Verhalten der Leistungsprüfung.

Es wird zugesichert, dass eine Einwilligung-und Schweigepflichtsentbindung, der zugestimmt wurde, beiliegt. Wir erinnern uns, dass dieses Formblatt keinerlei Gültigkeit hatte, da bereits zuvor und durchgängig die Vertretung durch einen Leistungsfall Begleiter vereinbart wurde. Eine Schweigepflichtentbindung wurde demnach nicht der Gesellschaft gegenüber ausgesprochen. Es ist unserer Meinung nach eine klare falsche Behauptung und stellt den Versuch der Irreführung eines Arztes bei den Angaben sensibler Daten da. Der Hinweis der zügigen Leistungsregulierung ist unglaublich unverschämt, betrachtet man das bisherige Verhalten. Übrigens lag dem Schreiben nichts bei. Daher haben wir den Versicherer aufgefordert, uns mitzuteilen, auf welcher rechtlichen Grundlage die Auskunft erfolgen soll und ob dieses Grundlage der Leistungsregulierung ist.

Übrigens: Der neue „GKV-Check“ änderd nichts an den Leistungregulierung und der u.E. gelebten Willkür. Willkür deshalb, weil Fragezeiträume ohne Begründung ausgedeht, Unterlagen wiederholt angefordert werden und immer wieder Fragen gestellt werden, deren Hintergrund man m.e. nur mit der Verzögerung der Leistungsprüfung begründen kann. Den GKV Auszug dem Antrag in der PKV beizulegen und geschlossen Gesundheitsfragen zu stellen, gleicht den Sachverhalt im übertragenden Sinne nicht aus. Meinen Sie wirklich, das der Versicherer im Sinne des Kunden mit der GKV kommuniziert, Rückfragen bei Arzt für den Kunden in SEINEM Interesse hält? Nebenbei erwähnt, denn der Vermittler ist Sachwalter des Kunden, überläßt der Vermittler den Kunden dem Anbieter.

Meiner Meinung nach gehören Erlebnisse mit Anbietern, nicht Ratingaussagen, in die Beratung. Wer will nicht wirklich wissen, wie „sein“ Anbieter sich im Leistungsfalle verhält? Ich erinnere an die SPD-Sprecherin, Frau Ryglewski (Frontal21 Bericht), das man diesem Umstand der Intransparenz in der Leistungsregulierung Abhilfe schaffen möchte. Warten auf Godot?

Ich hoffe doch, das nun endlich im Sinne des Kunden reguliert wird, denn die MS ist, wie der Anbieter schon selbst erkannte, chronisch verlaufend und definitiv in der Berufsunfähigkeit endend.

Frank Dietrich Fachmakler

-Ratingfrei-


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