Die Krankenversicherung für Beihilfeberechtigte.

Versicherungsschutz ist eine Ware. Der Wert einer Ware bestimmt sich durch ihre Eigenschaften, nicht durch Werbung, Versprechungen und vertrauensvolle Ratschläge. Vereine und Gewerkschaften bieten ihren Mitgliedern starre Versorgungskonzepte. Die  Leistungsunterschiede zu anderen Anbietern werden nicht kommuniziert. Im Leistungsfall zahlt der Versicherte die Zeche, wenn dann doch etwas fehlte. Der persönlich richtige Versicherungsschutz sollte von jedem selbst auf Grundlage von Fachwissen bewusst gewählt werden. Die Philosophie der Beratung liegt darin, aus abstrakten Vertragsbestimmungen oder Vorstellungen von Leistungen, unter Verwendung realer Beispiele aus der Leistungspraxis die notwendige Orientierung zu vermitteln. Alle 15 Themenbereiche werden behandelt, denn wir wissen nicht, was sie später benötigen. In jungen Jahren sind es die Vorsorge und Zahnleistung, später die Anschlussheilbehandlung und die Rehamaßnahme. Eine detaillierte Dokumentation dient zusätzlich der wiederholten Orientierung im Leistungsfall.

Sich privat versichern!

Beihilfeberechtigte haben diese Möglichkeit in Kombination mit der Beihilfe, die gesetzlicher Natur ist. Seit Jahren verringern sich die Leistungen. Was wird später noch versichert sein wird, ist nicht absehbar. Planbarkeit benötigt ein Vertragsrecht wie in der privaten Krankenversicherung. Wer aber weiß genau, welche Risiken er für die Zukunft abzusichern hat und worauf er dabei achten muss? Was ist Werbung und welche Formulierung begründet wirklich Leistung? Wo liegen die Fußangeln und Hintertürchen im Vertragstext? Wie bereitet man einen Vertrag vor, dass er später auch hält?

Die Beihilfebestimmungen im Einzelnen zu kennen ist zwingend notwendig, richtig zu versichern. Weiter unten finden Sie Auszüge daraus. Seien Sie kritisch in ihrer Beratung und der Wahl des Beraters, egal ob Sie Finanzbeamter, wissenschaftlicher Mitarbeiter, Polizeibeamter oder Lehrkraft sind. Sie alle haben nur eine Gesundheit, die geschützt werden muss. Ich freue mich, wenn wir in erstes Gespräch führen könnten.

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Zu Beginn ihrer Laufbahn werden BeamteInnen regelmäßig von Mitarbeitern der Versicherer selbst „beraten“, die für ihr tun nicht haften. Schöne Worte, Versprechungen, Sonderkonditionen oder auch der Hinweis auf die Größe des Versicherers oder seinen Namen versichern nicht. Es ist vertrauensbildende Marketing. Vorsicht auch bei Empfehlungen, denn Sie kennen nicht die Grundlage, auf der sie erfolgt. Der Hinweis, dass man immer alles bezahlt bekommen hat ist möglicherweise die Tatsache, noch nie etwas Ernstes gehabt zu haben. Nehmen Sie sich Zeit, die Möglichkeiten, aus denen Sie wählen können, kennenzulernen. Die Entscheidung gilt für ein Leben lang. Dafür einige Stunden zu geben, ist nicht zu viel verlangt. Vermittler, die in Eile beraten, haben meist nichts fachlich kompetentes mitzuteilen. Wer drängt, weicht möglichen Fragen aus.

Grundsätzlich zwei Fundamente.

Die Aufarbeitung der über Sie gelistet Behandlungsdaten bei der Krankenversicherung beim Arzt ist zwingend notwendig. Spätestens seit 2016 ist es über allen der Presse zu lesen, dass Kassen Ärzte dazu motivieren, einen Patienten kränker zu machen, als er ist. Sie erhalten dadurch mehr Zuschüsse aus dem Gesundheitsfonds und der Arzt hat höhere Einnahmen. Wer mit Möglichkeit zum Arzt geht hat schnell eine Depression in der Akte stehen. Spätestens bei Beantragung von Versicherungsschutz, denn die Fragen müssen wahrheitsgemäß und vollständig beantwortet werden, sollten Sie das wissen. In 90 % der mir vorgelegten Auszüge und Akten finden sich Diagnosen, die es niemals gegeben hat. Aktuell zeigte ich einen Behandler an, da er eine Operation nebst ausführlichen Operationsbericht beim Kunden in Rechnung stellte, der die Operation zwei Tage vorher abgesagt hatte! Hat ihr Berater Ihnen Zeit gelassen, diese zu recherchieren?

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Vergleichsrechner oder Prospektmaterial können Fragen nicht kompetent beantworten. Prospektmaterial und darin enthaltene Versprechungen sind nicht später Vertragsbestandteil. Vergleichsrechner können nur das Anzeigen was dem Hersteller zu diesem Zeitpunkt bekannt war. Grobe Fehler sind in jeder Vergleich Software zu finden, denn sie basiert schlussendlich auf dem Prinzip, dass alle Versicherer hervorragend sind.  Meine über 30 jährige Berufserfahrung, ausschließlich in der Tätigkeit als Berater für die private Krankenversicherung, die Berufsunfähigkeitsversicherung auch mit Dienstunfähigkeitsklausel und seit 2005 die Pflegezusatzversicherung,  können Sie bei der Auswahl ihrer Krankenversicherung in einer Beratung nutzen. Sie werden viel Neues hören und keine Frage bleibt unbeantwortet. Gerne kommen Sie mit bestehenden Angeboten, die wir vor der Beratung nicht besprechen werden. Nach der Beratung werden Sie selbst entscheiden, ob diese Angebote für Sie persönlich richtig sind. Sie werden dann dazu in der Lage sein! Gerne führen wir ein erstes Gespräch.

Der gesetzliche Teil:

Der gesetzliche Teil der Krankenversicherung ist volatil. Leistungen sind damit nicht planbar und das Risiko, eine spätere notwendige Versorgung nicht umfassend zu erhalten steigt. Nur die Leistungen, die der Gutachterausschuss der Kassen (GBA) bewilligt hat, werden auch gezahlt. Ein Mitglied der gesetzlichen Kasse hat nicht das Recht auf Kostenerstattung für Behandlungen, die es sich privat finanzieren musste, weil die empfohlenen Leistungen nicht halfen oder die richtigen waren. In den letzten Jahren fand ich sehr viele Urteile dieser Art, die Sie gerne einsehen können. Dagegen steigen die Zuzahlungen, trotz immer stärker steuerlicher Subventionen. Die Mittelverwendung ist nicht nur auf den Patienten ausgerichtet, sondern hat viele Facetten, auch die Versorgung der Beteiligten des Systems.  Pauschale Beihilfe? Ein Modell, die Bürgerversicherung in Deutschland vorzubereiten. Gesetzlich versichert nur der möglichen Beitragsfreiheit der Kinder wegen? Mit Beginn des Ruhestandes fehlt dann die Förderung durch die Beihilfe.

Der private Teil:

Die private Krankenversicherung gründet auf einem Vertragsrecht. Dieses garantiert das Leistungsniveau über die gesamte Vertragslaufzeit. Der persönlich richtige Versicherungsschutz findet sich erst nach ausführlichen Vergleichen vieler Versicherer innerhalb der Vertragstexte. Zu verstehen, ob die Leistungen im Leistungsfall auch die richtigen sind, sollte man die Kosten am Markt und die medizinische Notwendigkeit einzelner Behandlungen kennen. Der Irrglaube, privat versichert zu sein, weil man Chefarzt / 2 Bettzimmer tariflich vereinbarte, hält sich leider noch immer am Markt. Um eine Privatklinik aufsuchen zu können, wenn es notwendig ist, ist das nicht ausreichend. Mehr dazu in der Beratung. Tarife mit umfassenden Leistungen für Beihilfeberechtigte ohne Begrenzungen oder einschränkende Formulierungen finden sich maximal bei 5 % des Marktes, eher weniger. Schauen Sie doch mal in die Studie des PremiumCircle Deutschland, der im Auftrag von Bündnis 90 und den Grünen die Qualität der Versicherer wissenschaftlich recherchierte. Das Ergebnis finden Sie im Leitfaden, hier unter Formulare, zum downloaden.

Die Beihilfebestimmungen sind zum Teil sehr unterschiedlich und kompliziert. Eine erste Orientierung finden Sie unter diesen Zeilen. Die Empfehlung, sich persönlich fachlich beraten zu lassen, natürlich unabhängig und nicht von einer der Gesellschaften, die Versicherungsschutz bieten, sei hiermit gegeben. Die Beihilfe errechnet sich nach dem Bemessungssatz der beihilfefähigen Aufwendungen. Bund und angeschlossene Länder haben einen personenbezogenen Bemessungssatz, der gleichermaßen für ambulante, stationäre und zahnärztliche Behandlungen gilt. Hessen und Bremen hingegen haben einen familienbezogenen Bemessungssatz.

Bund Beihilfe Partner & Einkommen Beihilfe
1 Kind 50% bis 20.000,- € 70%
ab 2 Kindern 70% ab 20.000,- € keine
Kind/Waise 80% Versorgungsempfänger 70%
Beihilfe stationär:
Allgemeine KHS Zuzahlung: 10,- € / 28.Tage Chefarzt / 2 Bettzimmer: ja, mit 14,50 € Zuzahlung monatlich

Die Auffindung folgender Personen sind nur insoweit beihilfefähig, als sie über die von anderer Stelle zustehenden Leistungen hinausgehen:

Personen mit Anspruch auf Heilfürsorge,

Personen mit Anspruch auf Leistung einer gesetzlichen Krankenversicherung.

Bayern Beihilfe Partner & Einkommen Beihilfe
1 Kind 50% / 70% Elternzeit bis 20.000,-€ 70%
ab 2 Kindern 70% /70% Elternzeit ab 20.000,- € keine
Kinder/Waisen 80% Versogungsempfänger: $7.00
Beihilfe stationär: Description Tax: 70%
Allgemeine KHS
Chefarzt: 25,- € Zuzahlung monatlich 2-Bettzimmer: Ja, Zuzahlung 7,50 € monatlich  

Die Auffindung folgender Personen sind nur insoweit beihilfefähig, als sie über die von anderer Stelle zustehenden Leistungen hinausgehen:

Personen mit Anspruch auf Heilfürsorge,

beim Mitgliedern der gesetzlichen Krankenversicherung ist der Beihilfeanspruch beschränkt auf Leistungen für Zahnersatz, Heilpraktiker und stationäre Wahlleistungen,

für freiwillig gesetzlich versicherte erhöht sich der Beihilfesatz auf 100 % für die beihilfefähigen Kassenleistungdie nach Anrechnung verbleiben.

Brandenburg Beihilfe Partner & Einkommen Beihilfe
1 Kind 50% bis 17.000,-€ 70%
ab 2 Kindern 70% ab 17.000,- € keine
Kindet /Waisen 80% Versorgungsempfänger 70%
Allgemeine KHS 10,- € / 28 Tage
keine, wenn nach 01.01.99 geboren

Die Aufwendungen folgender Personen sind nur insoweit beihilfefähig, als sie über die von anderer Seite zustehendenLeistungen hinausgehen:

Personen mit Anspruch auf Heilfürsorge

Personen mit Anspruch auf Leistungen einer gesetzlichen Krankenversicherung

Hamburg Beihilfe Partenr & Einkommen Beihilfe
1. Kind 50% bis 18.000,-€ 70%
ab 2 Kindern 70% Ab 18.000,- € keine
Kinder /Waisen 80% Versorgungsempfänger 70%
Beihilfe stationär
Allgemeine KHS*
keine Zuzahlung. 2 Bettzimmer / Chefarzt: Nein.

Der Bemessungsgrundlage gilt für jede Person gleichermaßen über ambulant/stationär und zahnärztliche Behandlung.

*Personen die vor dem 1. Oktober 1985 das 70. Lebensjahr vollendeten haben auch Anspruch auf Beihilfe für Chefarzt- / Zweibettzimmer entsprechend des bis zu diesem Zeitpunkt geltenden persönlichen stationären Bemessungssatz.

Hessen Beihilfe Partner & Einkommen Beihilfe
1 Kind 55% /+5% je Kind/ max. 70% bis 9.744,- € Ja
verheiratet +5% /max. 70% Witwen / Witwer +5%
Versogungsempfänger +10%
KHS: Zuzahlung 16 € / Tag 2 Bettzimmer / Chefarzt: ja, Zuzahlung: 18,90 € monatlich
Meck-Pomm. Beihilfe Partner & Einkommen Beihilfe.
1 Kind 50 % Ohne oder bis zu 17.000 € 70%
ab 2. Kinder 70 % Darüber keine
Kind /Waise 80% Versorgungsempfänger: 70%
Allgemeine KHS
10,-€/28 Tage
2 Bettzimmer / Chefarzt: Nein
Niedersachsen Beihilfe Partner & Einkommen Beihilfe
1 Kind 50 % Ohne oder bis 18.000 € 70 %
ab 2 Kindern 70 % Darüber Keine
Kind/Waise 80 % Versorgungsempfänger: 70 %
Allgemeins KHS
10€,-€/28 Tage
2 Bettzimmer / Chefarzt: Nein.
Rheinl.-Pfalz Beihilfe Partner & Einkommen  Beihilfe
1 Kind 50 % Ohne oder bis 9744 € ( bei Hochzeit vor 2012.. 20.450€) 70 %
ab 2 Kinder 70 % Darüber keine
Kind / Waise 80 % Versorgungsempfänger: 70 %
stationär: Zuzahlung 12,- € / Tag. 2 Bettzimmer/ Chefarzt:; ja, Zuzahlung 26 € monatlich
Saarland Beihilfe Partner & Einkommen Beihilfe
1 Kind 50 % Ohne oder bis 16.000 € 70 %
ab 2 Kinder 70 % Darüber Keine
Waise / Kind 80 % Versorgungsempfänger 70 %
stationär: keine Zuzahlung 2 Bettzimmer / Chefarzt: Nein

Ab einem Zuschuss von 40,90 €, gewährt für die private Krankenversicherung, ermäßigt sich der Satz für den Empfänger um 20 %. Für Versorgungsempfänger und berücksichtigungsfähige Angehörige ist eine Erhöhung des Satzes auf 80 % möglich wenn der Beitragsaufwand für die beihilfekonforme privater Absicherung 15 % der Altersbezüge übersteigt.

Privatärztliche Behandlung und Zweibettzimmer sind nur für Personen, die vor dem 1. Juli 1925 geboren wurden, erstattungsfähig.

Sachsen Anhalt:

Es gelten entsprechend die Vorschriften des Bundes.

Thüringen Beihilfe Partner & Einkommen Beihilfe
1 Kind 50 % bis 18.00,- € 70 %
ab 2 Kinder 70 % keine
Kind / Waise 80 % Versorgungsempfänger 70 %
Chefarzt
Allgemeine KHS Zuzahlung 32,50 € Tag 2-Bettzimmer/Chefarzt: Ja.

Privatärztliche Behandlung werden 25 € täglich, für das Zweibettzimmer 7,50 € täglich von der Beihilfe abgezogen.

Baden-Württem. Beihilfe Partner & Einkommen Beihilfe
Bis 1 Kind 50% bis 20.000 € 50%
ab dem 2 Kind 50% ab 20.000,- keine
Kind / Waise 80% Versorgungsempfänger 50%
Beihilfe stationär:
Allgemeine KHS
keine Zuzahlung Chefarzt/ 2-Bettzimer: ja mit Zuzahlung 22 € monatlich

Bei Eheschließungenab dem 1. Januar 2013 geht die verringerte Hinzuverdienstgrenze von 10.000 €. die Beihilfefähigkeit von Chefarzt/-Zweibettzimmer hängt vom Abzugsbetrag aus Dienstbezügen in Höhe von 22 € ab. Alle berücksichtigungsfähigen angehören sind damit abgegolten.

Personen mit Anspruch auf Heilfürsorge; Personen mit Anspruch auf Leistung einer gesetzlichen Krankenversicherung; Für Freiwillige Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung erhöht sich der Bemessungssatz auf 100 % für die nach Anrechnung der Kassenleistung verbleibenden beihilfefähigen Aufwendungen.

Die Aufwendungen folgender Personen sind nur insoweit beihilfefähig, als sie über die von anderer Stelle zustehenden Leistungen hinausgehen:

Personen mit Anspruch auf Heilfürsorge; Personen mit Anspruch auf Leistung einer gesetzlichen Krankenversicherung; für freiwillige Mitglieder der gesetzlichen Krankenversicherung erhöht sich der Bemessungssatz auf 100 % für die nach Anrechnung der Kassenleistung verbleibenden beihilfefähigen Anwendungen.

Berlin Beihilfe Partner & Einkommen Beihilfe
1 Kind 50% bis 17.000,- € 70%
ab 2 Kindern 70% ab 17.000,- keine
Kinder/ Waisen 80% Versorgungsempfänger 70%
Beihilfe stationär $6.00
Allgemeine KHS
10,-€/28 Tage
keine, wenn nach 01.04.98 geboren  

Personen die vor dem 1. April 1998 das 55 Lebensjahr vollendeten oder zu diesem Zeitpunkt Versorgungsempfänger oder schwerbehindert waren, erhalten Beihilfe für Chefarzt /2-Bettzimmer.

Die Aufwendungen folgender Personen sind nur insoweit beihilfefähig, als sie über die von anderer Seite zustehenden Leistungen hinausgehen:

Personen mit Anspruch auf Heilfürsorge

Personen mit Anspruch auf Leistung einer gesetzlichen Krankenversicherung.

Bremen Beihilfe Partner & Einkommen Beihilfe
Alleinstehend 50% bis 12.000,- € +5%
Verheiratet* +5% Witwen/Witwergeld +5%
je Kind +5% max. 70% Versorgungsempfänger 60%
Beihilfe stationär Witwen / Waisen weitere 5%
Allgemeine KHS
Keien Zuzahlung 2 Bettzimmer / Chefarzt: Nein

Weitere Besonderheiten:

Wenn Versorgungsempfänger Witwen-oder Witwergeld erhalten, steigt die Beihilfe um 5 %.

Ehepartner/Lebenspartner ohne Beihilfeanspruch erhalten 55 % Beihilfe, wenn eigene Einkünfte nicht über 12.000 € im Jahr liegen. Sind diese bereits Versorgungsempfänger so steigt die Beihilfe auf 65 %. Ein beihilfeberechtigtes Kind erhöht um weitere 5 % die Beihilfe.

ein Kind erhält 55 % Beihilfe, als Versorgungsempfänger sind es 65 %. Die Begrenzung liegt bei 70 % maximal.

Die Aufwendungen folgender Personen sind nur insoweit beihilfefähig, als sie über die von anderer Seite zustehenden Leistungen hinausgehen:
Personen mit Anspruch auf Heilfürsorge

Personen mit Anspruch auf Leistungen einer gesetzlichen Krankenversicherung

Für freiwillige Mitglieder der GKV mit der Höhe nach gleichen Leistungsansprüchen wie Pflichtmitglieder erhöht sich der Beihilfesatz auf 100 % für beihilfefähige Aufwendungen, die nach Kassenleistungen verbleiben.

*Kosten, die über die allgemeinen Krankenhausleistungen hinausgehen (Zweibettzimmer/privatärztliche Behandlung) besteht keine Beihilfe. Für Personen, die vor dem 1. Oktober 1915 geboren wurden, wird die Beihilfe für diese Bereiche geleistet.

Der Beihilfesatz senkt sich aufgrund eines Beschäftigungsverhältnisses, wenn die private Krankenversicherung durch Arbeitgeber bezuschusst wird für den Versicherten und die, die Anspruch auf Familienversicherung Ketten um 50 %. Wird ein Zuschuss von mindestens 41 € außerhalb eines Beschäftigungsverhältnisses gezahlt(Beispiel Versorgungsempfänger), ermäßigt sich die Beihilfe um 20%.

bei stationärer Heilbehandlung im Krankenhaus erhöht sich die Beihilfe um 50 % (maximal 85 %).

Nordrh.-Westf. Beihilfe Partner & Einkommen Beihilfe
1 Kind 50 % Ohne oder bis 18.000 € 70 %
ab 2 Kinder 70 % Darüber Keine
Kind /Waise 80 % Versorgungsempfänger:
 
stationär Zuzahlung 25 € / Tag
2 Bettzimmer/ Chefarzt: ja

Wird ein Arbeitgeberzuschuss gewährt, ermäßigt der Satz für den Zuschuss Empfänger um 20 %. Gleiches gilt für freiwillige Mitglieder einer Kasse.

Beihilfefähig sind allgemeine Krankenhausleistungen. Bei Zahlung eines Abzugsbetrages pro Monat in Höhe von 26 € werden die anfallenden Kosten um 12.- € täglich gekürzt.

Sachsen Beihilfe Partner & Einkommen Beihilfe
1 Kind 50 % bis 18.000 € 70 %
ab 2 Kinder 70 % Darüber Keine
Kind / Waise 80 % Versorgungsempfänger: 70 %
Beihilfefähig Zweibettzimmer Kosten gekürzt um 14,50 €
Zuzahlung 24.50 € / Tagg
2 Bettzimmer/ Chefarzt: Ja.
Schl.-Holst. Beihilfe Partner & Einkommen Beihilfe
1 Kind 50 % bis 18.000 € 70 %
ab 2 Kindern 70 % Discount: keine
Kind / waise 80 % Versorgungsempfänger 70 %
stationär: keine Zuzahlung 2 Bettzimmer/Chefarzt: Nein

Über die allgemeinen Krankenhausleistungen hinausgehende Erstattungen wie privatärztliche Behandlung und Zweibettzimmer sind nur für Personen die vor dem 1.3.1928 geboren wurden erstattungsfähig.

Besondere Personenkreise:

Deutsche Bahn, Deutsche Post, Bundeswehr, Bundespolizei und Zoll, Polizeibeamte der Länder, Bundesbeamte und Landesbeamte bitte auf Anfrage.

Die hier benannten Eckdaten der verschiedenen Beihilfevorschriften sind nicht abschließend. Insbesondere für Hamburg und Bremen gibt es noch eine Vielzahl von zu berücksichtigen Sachverhalten. Eine individuelle Anfrage lohnt.

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