Privat oder gesetzlich – der richtige Weg!

Wer die Wahl hat, hat die Qual

Mit Beginn des neuen Jahres stehen viele freiwillig versicherte Angestellte vor der grundsätzlichen Frage, ob sie in die Private Krankenversicherung wechseln sollen. Woher bekommt man die Informationen, die man benötigt, das zu beurteilen? Wer ist unparteiisch und frei von Werbung? Wo gibt es Informationen, die belegt und nachmessbar sind?

Erste Informationen

Für Interessierte, die die systemimmanenten Unterschiede im Gesundheitssystemen kennenlernen wollen, liegt in meinem Downloadcenter einen Leitfaden zur Privaten Krankenversicherung bereit. Er geht auf beide Systeme ein und, wichtiger noch, auf die dringende Notwendigkeit, bevor man eine solche Entscheidung trifft, eine entsprechende Beratung zu vereinbaren. Inhalt dieser Beratung sind Fakten und Daten, die aus wissenschaftlichen Studien heraus resultieren. Die Studien belegen Kennzahlen der Systeme und auch das Für und Wider, denn beide Systeme haben ihre Fehler aber auch Vorteile. Keines der Systeme ist das bessere.

Systemwahl Privat oder gesetzlich - der richtige Weg!Fakten statt Vorurteile

Ständig wird man mit Schlagzeilen berieselt, die Stimmung machen sollen. Ein konkretes Miteinander der Vertreter beider Systeme fehlt leider. Viele Berichterstatter hatten zu Beginn ihrer Tätigkeit die Möglichkeit, sich privat zu versichern und wählten diesen Weg, meist aus Kostenersparnis. Auch damals entschied man sehr oft über den Preis, nicht über die Inhalte, die man mit dem Preis kauft. Viele Gespräche mit Berichterstattern, die heute in meiner Betreuung sind, haben mir das detailliert aufgezeigt. Alle glaubten, gut versichert zu sein-keiner ist mehr dort, wo er vorher war. Warum? Die Verträge der Privaten Krankenversicherung sind sehr komplex. Wer sich nicht genug Zeit nimmt und Versicherungsdeutsch in greifbare/vorstellbare Szenarien übersetzt, wird niemals über den Tellerrand der Onlinerechner hinwegkommen.

Zwingend notwendige Vorbereitung

Eine solche Versicherung zu beantragen geht nur, wenn man Gesundheitsfragen beantwortet. Vollständig und wahrheitsgemäß. Kein Problem, meinen viele! Irrtum! Die tägliche Praxis zeigt immer wieder, dass sich in den Patientenakten der Ärzte Eintragungen finden, die dem Kunden nicht bekannt sind. Gerade im letzten Jahr wurde der „TK-Skandal“, vertretend für viele Anbieter im gesetzlichen System publik. Man unterstellt sogar den Kassen, den Ärzten finanzielle Anreize gegeben zu haben, Diagnosen in ihrer Schwere verstärkt einzutragen und darzustellen. Die Zeche zahlt der Versicherte und zwar doppelt. Höhere Beiträge und das Risiko, einen privaten Versicherungsvertrag der auf Gesundheitsfragen basiert, im Leistungsfall zu verlieren. Schon aus diesem Grunde arbeiten wir niemals ohne die Voranfrage an die Krankenversicherung.

Wer berät hat auch zu betreuen

Suchen Sie ein Vergleich im Internet und wählen selbst, was sie benötigen, so sind sie entweder sehr mutig oder dumm. Woher wissen Sie, was in der Versicherungswirtschaft am Markt angeboten wird und welche Wertigkeit Bestimmungen haben. Kennen Sie die Fußangeln und Hintertürchen im Vertragstext? Wissen Sie, was Regulative sind. Eine Beratung, die auf die Inhalte der Verträge gestützt ist, dauert mehrere Stunden. Es ist nicht schwer aber muss ganz in Ruhe erläutert und belegt werden, was am Markt angeboten wird. Auch muss es sicher sein, dass der Berater entsprechend fachlich ausgerichtet ist, um auch Rechnungen sowie Heil-und Kostenpläne zu beurteilen. Schon bei den meisten notwendigen Gesprächen mit den Ärzten, der ungenauen oder unrichtigen Angaben in der Patientenakte wegen, erfordert fachliche Spezifikation. Man nennt es fachliche Betreuung.

Wer es eilig hat, sollte langsam gehen

Wenn Sie Informationen suchen, erst einmal in Ruhe selber recherchieren und lesen möchten, so nutzen Sie den Leitfaden als auch andere Dokumente im Downloadcenter. Insbesondere möchte ich Sie auf den Fragebogen der gesetzlichen Kasse aufmerksam machen, der in die Leistungsakte, die dort hinterlegt ist verschafft. Finden Sie dort Eintragungen, die nicht nachvollziehen können, so nutzen Sie das Formular der Arzt-Auskunft. Ein kurzer Blick in die Voranfrage PKV wird in die Komplexität des Systems bewusst machen. Es ist nur ein Auszug.

Eilen Sie nicht und fragen Sie zuerst nach dem Status ihres Vermittlers und prüfen Sie dann die Spezialisierung. Wie? Im Vermittlerregister finden Sie eine Auflistung aller Vermittler und können so herausfinden, ob der Status des Maklers, denn dieser ist dringend empfohlen, auch vorliegt. Betrachten Sie die Homepage und sie werden erfahren, ob sie ein Multitalent mit Bauchladen haben oder tatsächlich jemanden, der seit Jahren diese Themen bearbeitet.

Der Berater sollte sich Zeit nehmen.

Für ein erstes Telefonat, zu erfahren, ob wir zueinander passen und ob eine Beratung notwendig ist, können Sie mir eine kurze Nachricht hinterlassen oder einfach anrufen. Es wäre schön, hätten sich vorher im Bekanntenkreis umgehört, auf was man zu achten hat. Gerne treten sie auch zu zweit oder zu dritt in die Beratung ein. Es geht ja nicht um persönliche Daten, sondern die Eckdaten der Systeme. Gespräche mit mehreren Personen sind erfahrungsgemäß sehr fruchtbar und helfen allen Teilnehmern offen und laut Fragen und Risiken zu besprechen. Ich freue mich schon darauf.

Frank Dietrich Fachmakler

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