Das duale Gesundheitssystem:

 

Versicherungsfreie Personen (Status-/einkommensabhängig) können Deutschland zwischen der gesetzlichen und der Privaten Krankenversicherung wählen.  Die unterschiedlichen Leistungsgrundlagen sehen Sie weiter unten als Auszug in einer schematischen Gegenüberstellung.

Entgegen der Behauptungen in der Presse stiegen die Beiträge, gemessen an der Jahresarbeitsentgeltgrenze in den letzten 20 Jahren in der gesetzlichen Kasse stärker als in der Privaten Krankenversicherung. Zusätzlich, zum trotz der Reformen mit der Bemühung, die Beiträge zu stabilisieren, stiegen die Zuzahlungen für die Versicherten weiter an und wurden Leistungen wiederholt gemindert. Die wissenschaftlichen Fakten werden Inhalt der Beratung sein. Was wird Morgen noch versichert sein?

Eine Monopolisierung der Gesundheitsversorgung, wie es die Bürger Versicherung darstellen würde, wäre der einfachste Weg, Leistungen weiter zu mindern (siehe Zitat unten).

Leider folgen die politischen Akteur ihren Emotionen und jeder setzt am gegenüber etwas aus. Zielführender wäre eine ergebnisoffene Diskussion zum Vorteil des Versicherten und nicht zur Erfüllung einer Ideologie.

Interview Vorstand GKV Björn Hansen und Frank Dietrich Fachmakler.

Die Behauptung vieler Vermittler, die private Krankenversicherung sei pauschal besser als der gesetzliche Bruder, ist falsch. Eine Studie, indiziert durch die Grünen/Bündnis 90, ausgeführt vom Analysehaus PremiumCircle Deutschland, auf Basis wissenschaftlicher und nachweisbarer Daten, hat das belegt. Demnach sind aus Qualitätsgründen ungefähr 10 % der Anbieter des Marktes vermittelbar. Die Studie wird in der Beratung ausführlich gezeigt und besprochen.

Weitere Inhalte der von mir zu den unterschieden, Fakten und Inhalten der beiden Systeme angebotene Beratung sind neben den oben genannten Kriterien auch die Bezahlbarkeit im Alter, denn freiwillig Versicherte wissen nicht, was im Alter auf Sie zukommt. Da keines der beiden Systeme das grundsätzlich bessere ist, sondern Versicherungsschutz persönlich zu Ihnen passen sollte, wird die Beratung neutral gehalten.

Wohin kommt das Kind, warum steigen die Beiträge, welche Möglichkeiten bietet die private Krankenversicherung zusätzlich und viele weitere Themen, auf die sich selbst bitte durch Erkundigungen bei Bekannten, Freunden und Versicherten, die gern an der Beratung teilnehmen können und unter Zuhilfenahme des Leitfadens im Downloadcenter zur Privaten Krankenversicherung vorbereiten möchten. Ich freue mich auf möglichst viele Fragen und danke schon an dieser Stelle für ihr Engagement

KVdR: Verein der pflichtversicherten Rentner.

Wer keine neun Zehntel der zweiten Lebenshälfte in der GKV pflichtversichert war, dem berechnet man den Beitragssatz auf alle seine Einkünfte im Rentenalter. Siehe Grafik. Das Risiko in der gesetzlichen Kasse auch im Rentenalter den Höchstbeitrag zu zahlen ist sehr groß.

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Schematische Gegenüberstellung:

Die gesetzliche Grundlage basiert auf dem SGB V

Die Private Krankenversicherung bildet basiert auf dem BGB, dem VAG, dem VVG sowie MB /KK und KT.

Solidarische Verpflichtung zur gesundheitsbewussten Lebensweise, der aktiven Unterstützung von Heilungsmaßnahmen und Verhinderung von Krankheiten.

Vertraglich garantierte Leistungen für ambulante,  stationäre und zahnärztliche Leistungen, sofern vereinbart.

Die Leistungen müssen ausreichend, zweckmäßig, wirtschaftlich (Gebot der Wirtschaftlichkeit) und das notwendige Maß nicht überschreiten. Übernommen werden nur Leistungen, Bezogen auf festgelegte Diagnosen und Therapien durch den GBA.

Kostenerstattung bei Krankheit, Unfall und andere im Vertrag genannte Ereignisse. Ersatz für Heilbehandlungen und sonst damit zusammenhängende/vereinbarte Leistungen.

Volatiler Versicherungsschutz in Abhängigkeit von variierenden Satzungsleistungen, Reformen, Rechtsunsicherheiten und Beschlüssen, den Entscheidungen des MDK und den Anbieter abhängigen versicherungsfremden Leistungen, meist steuerlich gefördert (ca. 5 % der Gesamtsatzung).

Unterteilung 15 Kriterien Bereiche, basierend auf einklagbaren Vertragsrechts und damit größter Rechtssicherheit, Planbarkeit. Inhalte aufgebaut nach dem Regelzusammenhang der MB/KK in Teil-III, an denen daran in eigener Form. Leistungsqualität ist anbieterabhängig.

Die Leistungen sind politisch beeinflusst und größtenteils vorgegeben, unterliegen ständigen Reformen zur Beitragssenkung. Dennoch steigt der Beitrag, seit Jahren auch mit Zusatzbeitrag, steigenden Zuzahlungen und Wegfall von Leistungen weiter an. Leistungen sind nicht einmal über eine kurze Zeit planbar.

Der Versicherungsschutz ist planbar. Leistungen lassen sich individuell vereinbaren und sind nicht politisch vorgegeben. Die Leistungen sind vertraglich garantiert. Der Umfang mit der Möglichkeit, jederzeit auf Spitzenmedizin zugreifen zu können, ist individuell vereinbar. Daher ist eine sorgfältige, umfassende Beratung auf Basis des Kleingedruckten dringend zu empfehlen.

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Teurer werden sie beide.

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Natürlich verursachen steigende Lebenserwartung und der medizinische Fortschritt in beiden Systemen Kosten. In der privaten Krankenversicherung wird jemand für eine gesunde Lebensweise durch Rückerstattung belohnt. In der gesetzlichen Krankenversicherung, die in ihren Gesetzgebungen die Verpflichtung des Versicherten zu einer gesunden Lebensweise trägt, gibt es dafür keine Anreize.

Es ist eine Tatsache, dass 80 % der chronischen Erkrankungen die Folge der Lebensweise sind.

hp3 Gesetzlich oder PrivatDie Beitragssteigerungen im gesetzlichen System sind vielseitiger als der privaten Krankenversicherung. Dem erhöhten Beitrag folgen oft steigende Zuzahlungen und Leistungskürzungen. Der durchschnittliche Bedarf eines deutschen Bürgers liegt bei 4700 € jährlich über Jahre gemessen (statista). Davon erhält der gesetzlich Versicherte durchschnittlich 3106 € zurück. Seine Selbstbeteiligung liegt demnach bei 1594 €. Bedenken Sie doch einfach mal, sie würden morgen beim Zahnarzt erfahren, Sie benötigen Zwei Brücken und ein Implantat.

 

 

 

Die Anzahl der gesetzlich Versicherten hat sich seit 2005 von 70,47 auf 72,82 Millionen in 2018 erhöht. Der Beitragssatz ist von 14,2 % auf 14,6+ Zusatzbeitrag (voraussichtlich 2 % in 2021 gestiegen. Der Steuerzuschuss, wie sie in der Grafik erkennen können hat sich von 2,5 Milliarden auf 14,5 Milliarden im selben Zeitraum erhöht.

in 2005 lag der Höchstbetrag ohne Pflegepflichtversicherung bei 500,55 €. heute bereits bei 735,94. Das sind in 15 Jahren fast 50 % bei sinkenden Leistungen und steigenden Zuzahlungen.

Haben Sie Zu dem Thema Schlagzeilen der Presse gesehen? Schlagzeilen über eine Anpassung in der Privaten Krankenversicherung bei gleichen Leistungen. Die Versorgung mit Heilmitteln ( Bsp. Massagen, Fango Ergotherapie, Logopädie) liegt zweieinhalbmal höher als im gesetzlichen System. Es ist eine bedarfsgerechte Versorgung.

Beiträge im Alter.

Bereits 2012 wurde ein wissenschaftlicher Vergleich anhand 25 % der PKV Anbieter erstellt. Lediglich ein Prozent hatte einen Beitrag im Alter zwischen 50 und 60 Jahren von über 700 €. Zehn Jahre älter waren es noch 0,6 %.

Gerne nehme ich mir Zeit für eine unverbindliche Beratung.